Kosten für Medikamente und Behandlungen

21 Prozent achten auf ihre Gesundheit – um zu sparen

Ein großer Anreiz für eine gesunde Lebensweise sind offenbar nicht nur Fitness und eine gute Figur, sondern auch die Finanzen. Laut einer Umfrage achten viele Menschen nämlich vor allem deshalb auf ihre Gesundheit, weil sie Geld sparen wollen.

Für eine gesunde Lebensweise gibt es viele Argumente: Eine größere Lebensqualität, eine höhere Fitness und als Nebeneffekt auch eine bessere Figur. Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt zeigt, gibt es allerdings noch einen anderen Grund, warum viele Deutsche den inneren Schweinehund regelmäßig überwinden: 21 Prozent halten sich fit, weil sie Geld sparen wollen.

Demnach findet jeder Fünfte, dass eine gesundheitsbewusste Lebensweise auch sehr wichtig ist, um an Medikamenten und medizinischen Maßnahmen zu sparen. Je gesünder man ist, desto besser geht es auch dem Geldbeutel, so die Logik der Befragten.

Sparfüchse in Bayern leben besonders gesund

Je nach Region bzw. Bundesland variiert die Motivation durch Geldersparnis allerdings. Laut Studie leben die gesundheitsbewussten Sparfüchse vor allem in Bayern: Dort nennen 27 Prozent das Einsparen medizinischer Kosten als ausschlaggebend für ihre gesundheitsbewusste Lebensweise. Weniger sparambitioniert zeigen sich dagegen die Baden-Württemberger. Nur 16 Prozent von ihnen sagen, ihnen sei das Reduzieren medizinischer Kosten sehr wichtig für ihre Motivation, sich gesundheitsbewusst zu verhalten.

Diesen Trend haben inzwischen auch die meisten Versicherungen verstanden und bieten entsprechende Angebote. Wer für sein Fitness-Engagement belohnt werden will, wird in Deutschland inzwischen jedenfalls fündig. „Bonussysteme eignen sich hervorragend, um eine gesundheitsbewusste Lebensweise zu fördern“, erklärt Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt. „Nachweisbare sportliche Aktivitäten belohnen Versicherer schon heute mit Nachlässen bei der Versicherungsprämie. Zusätzlich gewähren einige Anbieter auch Rabatte bei Kooperationspartnern.“ Wer von entsprechenden Angeboten profitieren will, muss allerdings auch mehr als sonst üblich von seinen Daten preisgeben. Und das sollte man sich doch besser genau überlegen.

Die Ergebnisse sind Auszüge aus der bevölkerungsrepräsentativen Studie „Wer, wenn nicht ich? – Verantwortung in Deutschland“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2016 wurden in Deutschland 2.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

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Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

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