Goldene Regeln der Steuerprüfung

5 Sätze, die Ärzte niemals zu einem Betriebsprüfer sagen sollten

Es ist einer jener Momente, wo das Herz anfängt zu klopfen und die Schnappatmung einsetzt – die Betriebsprüfung in der Arztpraxis beginnt. Vor lauter Nervosität hat sich so mancher Arzt hier schon um Kopf und Kragen geredet. Besser wäre es, Sie halten sich an die goldenen Regeln der Steuerprüfung und sagen gewisse Sätze niemals zu einem Finanzbeamten, der sich gerade durch Ihre Unterlagen wühlt.

Leider ist die Prüfung ein sehr intensiver Eingriff in die Rechtssphäre des Steuerpflichtigen. Da sitzt aufgrund der Prüfungsanordnung ein Betriebsprüfer in der Arztpraxis, der Fragen stellt, Unterlagen verlangt, elektronische Daten absaugt. Er wiegt den Arzt in Sicherheit, spielt den Verständnisvollen, nur um den Steuerpflichtigen dann möglicherweise einer Steuerhinterziehung oder irgendwelcher Fehler überführen zu können.

Da es grundsätzlich nicht verboten ist, alle legalen Steuervorteile auszuschöpfen, geht es darum, ob die Buchhaltung korrekt ist und ob alle Einnahmen und Ausgaben plausibel belegbar sind. Am Ende soll die Frage geklärt werden, ob ein Unternehmen alle Steuern korrekt bezahlt hat oder ob Steuernachzahlungen fällig werden.

Als „Mittelbetrieb“ werden Sie etwa alle 12 Jahre geprüft, als Großbetrieb regelmäßig alle drei bis vier Jahre, und dann lückenlos. Eine lückenlose Prüfung nennt man „Anschlussprüfung“, weil sich die nächste Prüfung der vorigen anschließt. Kleine Betriebe und Kleinstbetriebe werden jahrzehntelang oft gar nicht geprüft. Als Kleinbetriebe gelten Betriebe mit über 160.000 € Umsatz oder über 34.000 € Gewinn.

Allzu oft, müssen sie die Steuerprüfung wohl nicht fürchten. Dennoch gibt es 5 Sätze, die Sie nie zu einem Betriebsprüfer sagen sollten. Welche das sind, erfahren Sie in unserer Bildergalerie:

Betriebsprüfung  Zur Bildergalerie „Die 5 gefährlichsten Sätze während einer Betriebsprüfung“

 

 

 

 

 

 

 

Anzeige

Die Förderung für die Telematikinfrastruktur (TI) sinkt - das Herzens-Angebot der CGM kommt

Ab 01. Juli 2018 sinkt die Förderung der TI-Ausstattung erneut. Diese Unwägbarkeit will CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) mit dem Herzens-Angebot ausräumen und gibt allen Ärzten das TI-Versp... Mehr
Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Weitere Artikel zum Thema:

Durchschnittliche 53 Tage bis der Steuerbescheid kommt

Die schnellsten Finanzämter Deutschlands


Außergewöhnliche Belastung

Unterhalt für studierende Kinder bei der Steuer absetzen


So können Ärzte Expertenwissen anzapfen

Finanzamt-Service: Kostenlose Steuerauskünfte für Praxisinhaber


Realitätsferne Bemessung

BFH zweifelt an der Verfassungsmäßigkeit der Nachzahlungszinsen


Grafik der Woche

Strukturen zur Steuervermeidung in der EU


Anzeige