Abläufe optimieren

Abrechnung 2.0

Früher bekamen Ärzte, die sich niederließen von der KV ein EBM-Handbuch ausgehändigt. Viele Kollegen werden sich erinnern. Es waren die Jahre großer Nachschlagewerke. Das Internet stand noch vor dem großen Durchbruch, und Apps waren gänzlich unbekannt. Die Welt war überschaubar. Längst gehören gedruckte EBM-Handbücher der Vergangenheit an, und Abrechnungsbestimmungen werden immer komplexer. Ärzten fehlt dadurch oft die Zeit, sich um ihre eigentlichen Aufgaben zu kümmern. Moderne Software kann hier unterstützten, damit mehr Zeit für Patienten bleibt.

Mittlerweile ändert sich die Gebührenordnung quartalsweise, und EBM-Versionen werden nur noch online veröffentlicht. Diese rasche Taktung wichtiger Informationen bleibt für Ärzte nicht ohne Folgen. Ärzte wissen aus eigener Erfahrung, dass Abrechnungen nur noch digital möglich sind. Beispiele für die gestiegene Komplexität sind die Chronikerziffer, geriatrische Ziffern im hausärztlichen Bereich, die aktuell ein Segen für die Kümmerer-Praxen sind, aber auch die Ziffer 04355 aus dem sozialpädiatrischen Bereich. Dabei wünschen sich Ärzte meist weniger Verwaltungsaufwand und mehr Transparenz. Man muss schon fast Jurist sein, um die zwei Seiten der Abrechnungsbestimmung zu verstehen – und viel Zeit aufwenden, um sie annähernd korrekt umzusetzen. Dabei wird die Zeit vielmehr für die Versorgung von Patienten oder für Hausbesuche benötigt. Denn genau das sollte die zentrale Aufgabe von Ärzten sein und nicht die bürokratischen Hürden. Natürlich geht dies nur mit Hilfe von Software, die im richtigen Moment den treffenden, geldwerten Hinweis gibt sowie eine Warnung vor möglichen Regressen.

Abrechnung 2.0 kann mehr

Längst ist es nicht mehr damit getan, anhand von Ziffern und Diagnosen Abrechnungen zu optimieren: Abrechnung 2.0 kann mehr! Tools suchen in der Originaldokumentation nach Hinweisen auf relevante Abrechnungsziffern, wie bei einem Abrechnungs-Wikipedia. User steuern ihrerseits per Schwarmintelligenz wertvolle Hinweise und Tipps für die Weiterentwicklung bei. Die Anwendung ist denkbar einfach: Aufgrund der Kontextsensitivität öffnet sich das passende Modul an der Stelle, wo die Abrechnung Schwierigkeiten macht. Idealerweise kann der Anwender zwischen mehreren Ausführlichkeitsstufen mühelos hin- und herwechseln. Updates werden automatisch eingespielt, und mit einem Mausklick lässt sich die geprüfte, vollständige und optimierte Privatabrechnung, wenn gewünscht, zusätzlich über einen Abrechnungsdienstleister dem Patienten zustellen.

Bei der Auswahl der passenden Software zur Unterstützung der Abrechnung gilt das Motto: „Aus der Praxis – Für die Praxis.“. Eine praxisorientierte Lösung, die das Abrechnungsprozedere erleichtern und beschleunigen soll, ist nur durch Mitwirkung von Experten, also Ärzten mit langjähriger Erfahrung möglich. Der CGM MEDISTAR Abrechnungs-Coach beispielsweise, wurde von Dr. med. Wolfgang Schneider-Rathert, Hausarzt in der Gemeinschaftspraxis Querum, entwickelt. Durch praxisbewährte Algorithmen wird dem Anwender hier zeitsparend an den entscheidenden Stellen im Praxisablauf direkt im Arztinformationssystem (CGM MEDISTAR) die passende, geldwerte Abrechnungsinformation angezeigt.

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Jürgen Veit

Jürgen Veit

Leiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Jürgen Veit ist bei der CompuGroup Medical Deutschland AG für die Kommunikation D-A-CH verantwortlich. Der Kommunikationswirt war vorher rund 25 Jahre in führenden Funktionen in internationalen Kommunikationsagenturen tätig.

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