Als Deutschlands Top-Verdiener besonders begehrt

Ärzte besonders begehrt: Jeder Fünfte findet ein hohes Einkommen attraktiv

Man sagt Ärzten ja nach, dass sie eine besondere Anziehungskraft auf das andere Geschlecht ausüben. Das liegt im Zweifelsfall aber nicht an der souveränen Ausstrahlung oder am schicken weißen Kittel des erfahrenen Mediziners, sondern vor allem an den (hoffentlich) schwarzen Zahlen auf seinem Konto.

Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 64.100 Euro pro Jahr sind Ärzte die Top-Verdiener unter den Fach- und Führungskräften in Deutschland. Das beschert ihnen nicht nur Vorteile beim Kreditgespräch und bei der Altersvorsorge, sondern auch bei der Wahl des Partners, wie eine repräsentative Untersuchung im Auftrag von RetailMeNot zeigt.

Tröstlich für alle, die eher nach dem Motto „arm aber sexy“ unterwegs sind: Die meisten Bundesbürger sind keine Materialisten. 63 Prozent sagen jedenfalls, dass es ihnen egal ist, wie viel der Beziehungspartner besitzt oder verdient. Allerdings findet der Rest der Befragten Menschen mit einem hohen Einkommen attraktiver. Für jeden fünften Herrn (19 Prozent) erhöht ein hohes Gehalt oder viel Geld sogar die sexuelle Anziehung des potentiellen Partners – immerhin jede neunte Dame (zwölf Prozent) stimmt der Aussage ebenfalls zu.

Drum prüfe, wer sich bindet –  die finanzielle Situation

Für mehr als ein Viertel der Männer und Frauen (je 27 Prozent) spielt finanzielle Sicherheit bei der Auswahl eines Partners sogar eine ausschlaggebende Rolle. 45 Prozent der Männer ist sie sogar wichtiger als das Aussehen, 44 Prozent drücken dann auch beim Thema Alter gerne ein Auge zu. Wenn sie sich zwischen finanzieller Sicherheit und Intelligenz entscheiden müssen, gibt ein Viertel der Herren (25 Prozent) an, dass sie beim Partner mehr Wert auf die baren Fakten legen würden. Auch Frauen achten bei der Partnerwahl auf monetäre Faktoren: Für 40 Prozent sind diese wichtiger als gutes Aussehen, für 35 Prozent spielen sie eine größere Rolle als das Alter des Partners und für 16 Prozent sind sie sogar wichtiger als die Intelligenz.

Kalkulierte Liebe und konservative Rollenbilder

In den Köpfen der Frauen dominieren hierzulande klar konservative Rollenbilder: Für über die Hälfte (53 Prozent) sollte der Partner mehr verdienen als sie selbst. Das trifft sich gut, denn Männer sehen sich selbst tendenziell auch lieber in der Position des Besserverdienenden. Jedoch spricht sich ein deutlich höherer Anteil der Herren für Einkommensgleichheit aus: 71 Prozent der Männer und nur 46 Prozent der Frauen sind dafür, dass beide Partner gleich viel verdienen.

Ein Kandidat taucht im Durchschnitt ab 2.451 Euro monatlicher Einnahmen überhaupt erst auf dem Beziehungsradar der deutschen Materialisten auf – der Traumpartner verdient idealerweise 4.210 Euro. Für die Frauen sollte „Mr. Right“ am liebsten ein Monatseinkommen von 4.586 Euro vorweisen können. Die Männer zeigen sich etwas bescheidener: Ihnen reichen 3.700 Euro pro Monat als vergoldete Eintrittskarte zu ihrem Herzen. Hier gibt es allerdings auch große regionale Unterschiede: Die Traumprinzen und -prinzessinnen in Nordrhein-Westfalen sollten monatlich sogar stolze 6.130 Euro erwirtschaften. Im Vergleich dazu geht es in Thüringen nur um die wahre Liebe: Mit einem „Wunscheinkommen“ des Partners von 2.933 Euro liegen die Thüringer sogar unter dem erhofften „Mindesteinkommen“ der anspruchsvollen Rheinländer und Westfalen von 3.583 Euro.

Kleiner Trost für alle, bei denen es bisher weder mit der Liebe, noch mit dem dicken Einkommen so richtig klappen wollte: Geld verliert bei der Partnerwahl mit zunehmenden Alter an Bedeutung: Der Anteil derjenigen, die Besserverdienende attraktiv finden, sinkt von 30 Prozent bei den unter 30-Jährigen auf nur 16 Prozent bei den über 50-Jährigen.

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