Hausratversicherung überprüfen und anpassen

Ärzte privat oft unterversichert

Eine Hausratversicherung haben fast alle. Woran aber kaum jemand denkt: Der Wert des Hausrats ist in den letzten Jahren im Durchschnitt um mehr als 16 Prozent gestiegen. Ärzte, die ihre Hausratversicherung noch nicht überprüft und angepasst haben, sollten das jetzt tun.

Ob zu Weihnachten oder zum Geburtstag: Der durchschnittliche Wert der Geschenke in den Familien steigt. Und weil man es sich leisten kann, muss es schon bald auch wieder das neueste Smartphone, ein größerer Flatscreen-Fernseher oder das Luxus-Tablet sein. Was aber viele vergessen: Der Wert in den Wohnungen wächst mit – nicht aber automatisch die Versicherungssumme der Hausratversicherung. Ärzte, die ihre Hausratsversicherung schon vor längerer Zeit abgeschlossen haben, sollten diese deshalb dringend prüfen und gegebenenfalls anpassen.

Laut der Statistik der Gothaer-Versicherung stieg der Wert des versicherten Hausrats in den letzten zehn Jahren um durchschnittlich 16,3 Prozent an. Grund dafür sind oftmals teure ITK-Geräte, beispielsweise Fernseher oder Musikanlagen. Besonders nach der Weihnachtszeit erhöhten sich in deutschen Wohnungen und Häusern die Hausratsummen. Mit einer Hausratversicherung sind die Sachen zwar grundsätzlich gegen Gefahren wie Einbruch-Diebstahl, Feuer oder Leitungswasser versichert, trotzdem sind böse Überraschungen im Schadensfall nicht ausgeschlossen. Übersteigt der neue Versicherungswert aufgrund teurer Anschaffungen nämlich die ursprünglich vereinbarte Versicherungssumme, droht Unterversicherung, die im Schadenfall zu einer geringeren Ersatzleistung führen kann: Der alte Röhrenfernseher wurde durch einen HD-TV ausgetauscht, der Computer durch einen neuen Laptop, aber auch viel Schmuck oder teure Kleidung schlagen schneller zu Buche, als viele denken. Eine Police, die vor längerer Zeit abgeschlossen wurde, reicht im Zweifelsfall also gar nicht mehr aus.

Regelmäßige Überprüfung der Hausratversicherung
Nach größeren Anschaffungen oder zumindest alle paar Jahre sollte daher überprüft werden, ob die bei Vertragsabschluss vereinbarte Versicherungssumme noch ausreicht, den aktuellen Wert des Hausrats zu decken.

Wer sich nicht sicher ist, wie hoch die Versicherungssumme sein sollte, sollte eine Inventarliste erstellen. Vor allem teure Gegenstände sollten darin genau dokumentiert und einzeln aufgelistet werden. In der Hausratversicherung wird der Versicherungswert des Hausrats nämlich meist ohne detaillierte Wertbestimmung jedes einzelnen Gegenstands festgelegt.

Wertsachen unterliegen häufig ohnehin besonderen Entschädigungsgrenzen, die je nach Versicherung und Produkt variieren. Hier sollten Ärzte beim Vertragsabschluss beziehungsweise der bestehenden Police also besonders genau hinschauen. Und den Marktwert der Wertsachen berücksichtigen: Dieser kann sich im Laufe der Zeit schließlich ebenfalls nach oben oder unten entwickeln, was sich auch in der Police niederschlagen sollte, “, rät Petra Schindler, Hausrat-Expertin bei der Gothaer Versicherung: „Ist der Wert zu niedrig angesetzt, erhält der Besitzer im Schadenfall vielleicht nur einen Teil des Wiederbeschaffungspreises und hat zu dem ideellen noch den materiellen Verlust“.

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