FInanzkrise

Apobank konzentriert sich auf das Kerngeschäft mit Heilberuflern

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat sich von ihrer Beteiligung an der AC Capital Partners Ltd. und damit von einer Altlast aus der Finanzkrise 2008 getrennt.

Im September 2005 hatte die Apobank 51 Prozent und damit die Mehrheit an der AC Capital erworben. Sie sollte für die Bank vor allem das Geschäft mit sogenannten strukturierten Finanzprodukten übernehmen. „Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Bank liegt der Fokus der Geschäftstätigkeit auf dem Kerngeschäft mit den Heilberuflern und ihren Organisationen. Die ursprünglich mit der Beteiligung an AC Capital intendierte Strategie wurde damit nicht mehr weiterverfolgt“, erläuterte die Apobank ihren Schritt.

„Nach der Finanzkrise hat die Apobank erstmals in ihrer Geschichte einen Fehlbetrag ausgewiesen und daraufhin die Strategie umgestellt. AC Capitals passt da nicht mehr hinein“, erläuterte die Bank gegenüber ARZT & WIRTSCHAFT.

A&W-Kommentar
Die Trennung von AC Capitals hatte die Apobank bereits länger geplant. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten in den vergangenen Tagen und das Abstürzen der Kurse bestätigen aber die neue Strategie.

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