Kapitalanlage

Apobank warnt vor steigender Inflation

Über 70 Prozent der Bürger erwarten steigende Inflationsraten. Das ist begründet: Eine aktuelle Analyse der Apobank zeigt, dass die Geldwertstabilität immer mehr in Gefahr gerät.

Im laufenden Jahr erwartet die Apobank für Deutschland einen leichten Anstieg der Inflation auf rund ein Prozent, nachdem sie im vergangenen Jahr noch 0,4 Prozent betragen hatte. „In den kommenden Jahren dürfte die Inflation weiter steigen“, prognostiziert die Bank. Dafür spreche vor allem die so genannte importierte Inflation. So schnellen derzeit zum einen die Preise in China und anderen Schwellenländern nach oben, zum anderen hat sich der Euro-Wechselkurs in den letzten Monaten deutlich abgeschwächt. Auch mögliche indirekte Steuererhöhungen, beispielsweise bei Mehrwert-, Tabak- oder Energiesteuern, wirken sich laut Apobank preistreibend aus.

„Die wirklich große Gefahr liegt aber in der enormen Liquidität durch die niedrigen Zinsen und die Anleihekäufe der großen Zentralbanken“, so die Analyse. Wenn die weltweite Konjunktur weiter Fahrt aufnehme, könne dieses Geld nachfragewirksam werden. Dies wiederum bewirke Preiserhöhungen und Zinssenkungen der Notenbanken. „Reagieren die Notenbanken zu vorsichtig, kann sich die Inflation immer weiter beschleunigen“, warnt die Apobank.

A&W-Tipp
Investieren Sie angesichts der Inflationsgefahren in Sachwerte. Durch Anlagen in inflationsindexierte Anleihen, Immobilien, Aktien, aber auch Rohstoffe oder Gold minimieren Sie mögliche Kaufkraftverluste.

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Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

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