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Armut in Deutschland: Ab wann ist man eigentlich arm?


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Eine Tafel, die Nahrungsmittel an Bedürftige verteilt, wollte künftig keine ausländischen Kunden mehr in ihre Kartei aufnehmen. Seitdem ist hierzulande eine Debatte entbrannt über den Sozialstaat, Armut und Hartz IV – und ob das Geld reicht zum Leben.

Doch ab welchem verfügbaren Betrag wird man in Deutschland überhaupt als arm eingestuft? Laut Statistischem Bundesamt unterscheidet sich die so genannte Armutsgefährdungsschwelle innerhalb der Bundesländer deutlich. Sie bezeichnet die Summe, bei der jemand über 60 Prozent des Median-Nettoeinkommens in seiner Region verfügt – und damit als von Armut bedroht gilt.

Deutschlandweit waren das 2016 bei einer Einzelperson 969 Euro. Spitzenreiter im Vergleich sind die südlichsten Bundesländer und Hamburg, wo die Armutsgefährdungsschwelle bei über 1.000 Euro liegt. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit rund 840 Euro.

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