• Wegen eines angeborenen Herzfehlers verordneten die Ärzte einer Kinderklinik einem Säugling ein digitalishaltiges Medikament. Eine Mitarbeiterin des weiterbetreuenden Kinderarztes erstellte ein Rezept über das Medikament in Tablettenform statt der vorgesehenen niedrig dosierten Tropfen. Der Kinderarzt unterzeichnete das Rezept, ohne den Fehler zu bemerken.

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    Versicherungsschutz „Rund um die Praxis“

    Schwerpunkt im Juni: Rechtsschutz, auf den Ärzte bauen können

    Einen Rechtsstreit kann kein Arzt gebrauchen. Und doch sind die rechtlichen Risiken eines niedergelassenen Mediziners zahlreich. Rufschädigung im Internet oder in sozialen Netzwerken, Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern, Streit wegen Abrechnungen mit Krankenkassen oder defekt gelieferte Praxisgeräte sind nur einige Beispiele.

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  • Mit der Änderung des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes (PartGG) wurde durch den Gesetzgeber bereits im Juli 2013 eine Variante der Partnerschaftsgesellschaft (PartG) eingeführt, die bei den rechts- und wirtschaftsberatenden Berufen sowie den Architekten und Ingenieuren zu einem „Run“ auf diese „neue“ Gesellschaftsform geführt hat – die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartGmbB).

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  • Der Ärztemangel in ländlichen Regionen hat häufig schwerwiegende Folgen für Arzt und Patienten. Manchmal leider auch mit tödlichem Ausgang.

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  • Ein defekter Zulaufschlauch an der Geschirrspülmaschine, eine undichte Behandlungseinheit, ein nicht abgesperrter Wasserhahn – ein Wasserschaden kann schnell entstehen und erhebliche Kosten verursachen. Die Folge: Neben Ihrem eigenen Inventar können Fußböden und die Wände der angemieteten Praxis beschädigt werden, im schlimmsten Fall sind auch die Gewerbeeinheiten oder Wohnungen in den darunter liegenden Etagen betroffen. Wer zahlt den Schaden? Hierzu ein Fall aus der Praxis.

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  • Nicht erst seit der Einreise einer präzedenzlosen Zahl von Flüchtlingen ist der Kontakt mit fremdsprachigen Patienten für die Ärztinnen und Ärzte hierzulande an der Tagesordnung.

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  • Die Kommunikation mit dem Patienten hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Der moderne und im Verhältnis zum Arzt emanzipierte Patient verlangt einen offenen Umgang und sachgerechte Informationen zum Stand der Behandlung. Dies gilt auch für die Nachbehandlung nach erfolgten Operationen, wie der folgende Fall aus der Schadenpraxis zeigt.

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  • Leitsatz: „Die Wiederverwendung einer unsterilen Glasspritze bei der Ozontherapie mehrerer Patienten stellt nicht nur einen schweren Verstoß gegen die Grundregeln der Hygiene, sondern auch einen groben Behandlungsfehler dar.”

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  • Die Bedeutung eines ausreichenden Praxisschutzes vor Hochwasser wurde letztmals 2013 dem Einen oder Anderen Praxisinhaber im Süden und Osten Deutschlands vor Augen geführt. Dies galt vor allem für Versicherungsnehmer, deren Policen keine Deckung für die Folgen derartiger Ereignisse vorhält.

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  • In einem Ärztehaus mit verschiedenen Fachärzten praktizierte auch ein niedergelassener Anästhesist. Er war in die jeweiligen ambulanten Operationen in den ansässigen Facharztpraxen eingebunden.

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