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Arztdichte in Deutschland nach Bundesländern

Die Statistik zeigt die Arztdichte in Deutschland nach Bundesländern in den Jahren 2011 bis 2017, basierend auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes sowie der Bundesärztekammer. Demnach ist die Zahl der Einwohner, für die ein Arzt in seinem Gebiet theoretisch zuständig ist, in den letzten Jahren deutlich gesunken und die Arztdichte zugleich gestiegen.

Auch der Ärzteatlas bestätigt einen Anstieg der Arztdichte in Deutschland. Allerdings sind die Unterschiede regional sehr groß. Berlin hat einen Versorgungsgrad von 120 Prozent, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bayern von je 118 Prozent und Bremen von 110 Prozent.

In elf der insgesamt 905 Planungsbereichen lag der Versorgungsgrad dem letzten Arztatlas zufolge hingegen unter 75 Prozent. Drei dieser Bereiche liegen in Bayern sowie je zwei in Westfalen-Lippe und Sachsen-Anhalt. Ein weiteres Problem: Ein Drittel der heute praktizierenden Hausärzte ist bereits über 60 Jahre alt. In vielen Fällen sind keine Nachfolger in Sicht.

Deutschlandweit kamen im vergangenen Jahr 285.149 berufstätige Ärzte auf 82.521.653 Einwohner (Stand: 31.12.2017).

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