Bestätigte Fakten

Coronavirus in Zahlen: Ausbreitung,Todesopfer, Rezessionsgefahr

Noch schneller als das Coronavirus breiten sich Verschwörungstheorien und falsche Behauptungen zu dem Ausbruch aus. Wir haben deshalb eine Übersicht der wichtigsten Fakten für Sie zusammengestellt.

Wie ansteckend ist das Coronavirus?

Wie ansteckend das Coronavirus wirklich ist, lässt sich derzeit nur schwer sagen. Eine Schätzung der WHO geht von 1,4 bis 2,5 neu infizierten Menschen je erkrankte Person aus. Im Vergleich mit anderen Krankheiten wäre die Ansteckungsgefahr damit eher gering, wie die Grafik zeigt. Dennoch breitet sich das Virus weiter aus.

Ansteckungsgefahr Coronvirus

 Das Coronavirus in den Bundesländern

Insgesamt 1.269 bestätigte Corona-Fälle führt das Robert-Koch-Institut (RKI) bis Anfang März auf. Betroffen sind mittlerweile alle Bundesländer, wie die Grafik von Statista zeigt. Nordrhein-Westfalen ist mit 484 Fällen am stärksten betroffen, es handelt sich allerdings auch um das bevölkerungsreichste Bundesland. Bayern folgt mit 314 Fällen vor Baden-Württemberg.

Corona-Virus

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Bisher kann niemand mit Sicherheit sagen, wie gefährlich das Virus für die Menschheit wirklich ist. Die Mehrzahl der bislang in Deutschland bekannten Fälle von Corona-Infektionen sind aber glimpflich verlaufen – allerdings ist die Zahl der Infizierten auch noch vergleichsweise gering. Im Iran ist die Zahl der Todesfälle derzeit am höchsten und es ist davon auszugehen, dass es noch eine hohe Dunkelziffer von Infizierten und Toten gibt. Dort wo es die meisten Infizierten gibt, in China, liegt die Todesfallrate derzeit bei 3,5 Prozent. Auch hier könnte es eine höhere Dunkelziffer geben.

Der Krankheitsverlauf hängt Gesundheitsexperten zufolge maßgeblich davon ab, ob die infizierte Person bereits unter Vorerkrankungen leidet, wie etwa Herz-, Kreislauf- oder Lungenerkrankungen. Bei derartig geschwächten Personen ist die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Verlaufs der Krankheit ungleich höher. Unter jungen Menschen ist die Todesrate sehr gering; zum Zeitpunkt der Untersuchung war in China kein einziges Kind an Covid-19 gestorben. Die höchste Todesrate weisen die Altersgruppen 70 bis 79 Jahre (8 Prozent) sowie 80 Jahre und älter (14,8 Prozent) auf.

Heilungsrate_Coronavirus

Neues Coronavirus vor allem für Alte lebensgefährlich

Die Fallzahlen von Covid-19 steigen immer noch. Mittlerweile sind über 30 Länder betroffen. Aktuell sind dem neuen Coronavirus fast 2.800 Menschen zum Opfer gefallen. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Einer von China CDC Weekly veröffentlichten Auswertung von 73.314 bestätigten, vermuteten und asymptomatischen Fällen in China zufolge verlaufen 81 Prozent der Infektionen milde. Unter jungen Menschen ist die Todesrate sehr gering; zum Zeitpunkt der Untersuchung war in China kein einziges Kind an Covid-19 gestorben. Die höchste Todesrate weisen die Altersgruppen 70 bis 79 Jahre (8 Prozent) sowie 80 Jahre und älter (14,8 Prozent) auf.

Corona-virus

 

Ist Deutschland auf eine Pandemie vorbereitet?

Deutschland wird mit einer Pandemie gut fertig, das besagt zumindest der “Global Health Security Index”, der den entsprechenden Vorbereitungsgrad in einzelnen Ländern bemisst. Deutschland liegt hier auf Rang 14, das aktuell in Europa besonders betroffene Italien belegt Rang 31. Am besten vorbereitet sind demnach die USA. China, das Ursprungsland des Coronavirus-Ausbruches, erreicht immerhin Rang 51.

Pandemie

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf die Wirtschaft?

Das Coronavirus legt nicht nur die chinesische Wirtschaft teilweise lahm, sondern hat auch deutliche Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung anderer Länder. Wie die Grafik auf Basis einer Prognose der Deutschen Bank zeigt, könnte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im aktuellen Jahr um 0,3 Prozentpunkte schrumpfen. Gleiches gilt für China und den übrigen asiatischen Raum. Die USA könnte es als klassisches Importland weniger stark treffen. Breitet sich das Coronavirus zu einer globalen Pandemie aus, gehen Experten von Oxford Economics davon aus, dass die USA und Euroländer im ersten Halbjahr des Jahres in eine Rezession fallen würden. Im zweiten Halbjahr sollte allerdings eine schnelle wirtschaftliche Erholung der Länder folgen.

Wirtschaft

 

Anzeige

TI-Kommunikationsstandard KOM-LE wird mit Systemen der CGM erprobt

CGM beteiligt sich am Feldtest des Kommunikationsstandards KOM-LE. Das Verfahren soll einen sicheren Austausch von medizinischen Dokumenten ermöglichen. Mehr
Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Weitere Artikel zum Thema:

Umsatzzahlen

Pharmabranche mit Verdauungsproblemen


Wirtschaft

Steuerschätzung nach unten korrigiert


Die erfolgreichsten Nachahmer

Umsatz der wertvollsten Generikahersteller weltweit


Dienstreisen werden teurer

Flugreisen: Preise für Billig-Flüge steigen


Ab 30 Millionen sind Sie dabei

Millionärs-Statistik: Wo die meisten Ultrareichen leben