Auf das Kleingedruckte im Vertrag kommt es an

Bankschließfach: Mieter haben häufig keinen Anspruch auf Schadenersatz

Bei vielen Verträgen zum Mieten eines Bankschließfachs besteht kein Anspruch auf Schadenersatz. Daher sollten Verbraucher vor Abschluss genau lesen, ob ihre gelagerten Wertsachen auch versichert sind.

(dpa/tmn) Teuren Schmuck, Goldbarren oder wichtige Unterlagen kann man im Bankschließfach aufbewahren. Bevor Kunden jedoch einen Vertrag unterschreiben, sollten sie die Details genauer prüfen.

Nicht immer ist im Mietpreis automatisch ein Versicherungsschutz enthalten – für den Fall des Verlustes oder der Beschädigung der eingelagerten Gegenstände. Darauf macht die VerbraucherzentraleNiedersachsen aufmerksam.

Zum Teil ist die enthaltene Versicherungssumme zu gering, zum Teil haftet die Bank auch nur bei eigenem Verschulden. Dann müssen Kunden sich selbst um den Abschluss des Schutzes kümmern. Wer bereits eine Hausratversicherung hat, sollte zuerst dort nachfragen, bevor er eine zusätzliche Versicherung abschließt. Manche Tarife schließen den Inhalt des Bankschließfaches bis zu einer bestimmten Summe mit ein.

Wichtig beim Schutz: Auch Elementarschäden absichern – falls etwa Hochwasser die Schließfächer flutet, so geschehen etwa vor rund zwei Jahren in einer Bankfiliale in Bad Salzdetfurth.

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Author's imageIlias TsimpoulisManaging Director bei Doctolib

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