Förderplätze zu vergeben

Bayern: KVB-Vorstand fördert Famulaturen in den Praxen

Auch im Jahr 2021 und unter den Gegebenheiten der anhaltenden Corona-Pandemie fördert die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) Famulaturen in einer haus- oder fachärztlichen Praxis in ländlichen Regionen des Freistaates.

Das Förderprogramm FamuLAND unterstützt jährlich insgesamt 350 Medizinstudierende bei einer Famulatur in einer bayerischen Haus- oder Facharztpraxis. Dies entspricht für Sommer- und Wintersemester jeweils 25 Plätzen pro bayerischem Regierungsbezirk.
Ab dem 4. Januar 2021 können Medizinstudierende die FamuLAND-Förderung beantragen. Die Gesamtförderung beträgt maximal 850 Euro. Voraussetzung ist, dass die Kommune, in der die ausbildende Praxis ansässig ist, eine bestimmte Einwohnerzahl nicht überschreitet. Bei einer Famulatur in einer Hausarztpraxis liegt diese Grenze bei höchstens 20.000 Einwohnern, bei einer Famulatur in einer Facharztpraxis bei 40.000 Einwohnern.

Finanzielle Zuschläge zur Basisförderung in Höhe von 500 Euro gibt es, wenn sich die Praxis in einem Gebiet befindet, in dem die jeweilige Fachgruppe von einer Unterversorgung bedroht oder bereits betroffen ist. Ist der Praxisstandort mehr als 60 Fahrtkilometer vom nächsten Universitätsstandort für Humanmedizin entfernt, gibt es zudem einen Entfernungszuschlag.

Der Vorstand der KVB – Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp – erklärte dazu: “FamuLAND hat sich zu einem wichtigen Baustein in unserem Programm zur Nachwuchsförderung entwickelt. Wir freuen uns, dass die jungen Mediziner unsere Förderung so hervorragend angenommen haben. Auch im vergangenen Semester konnten trotz der Einschränkungen durch Corona alle Förderplätze vergeben werden.” Schnell zu sein lohnt sich, denn die Plätze werden für jeden Regierungsbezirk nach Antragseingang vergeben.

Weitere Informationen über “FamuLAND” sowie das benötigte Antragsformular finden Medizinstudierende auf der Internetseite der KVB unter www.kvb.de/famuland.

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