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Behalten Sie die Umsatzsteuerpflicht im Auge!


aufmerksamer freundlicher arzt macht schreibt in die kurve

Entgelte für Heilbehandlungen werden nur dann umsatzsteuerfrei behandelt, wenn eine Person mit entsprechender beruflicher Qualifikation (z.B. ein Arzt) die Leistung erbringt.

Einnahmen, die eine Kosmetikerin von einem Hautarzt für die Aknebehandlung von Patienten erhält, unterliegen der Umsatzsteuer. Dabei spielt es keine Rolle, dass die den Patienten in Rechnung gestellten Beträge beim Hausarzt als steuerfreie Umsätze zu behandeln sind. Maßgebend ist, dass eine Kosmetikerin nicht über den erforderlichen Befähigungsnachweis (Träger eines ärztlichen oder arztähnlichen Berufs) verfügt (BFH-Urteil vom 2. September 2010, V R 47/09).

A&W-Kommentar
Bei der Vertragsgestaltung mit Subunternehmern und der Kalkulation entsprechender Leistungen müssen Sie stets die Umsatzsteuerpflicht im Auge behalten. Sie ist für den behandelnden Arzt in der Regel ein zusätzlicher Kostenfaktor, da es sich um nicht abzugsfähige Vorsteuer handeln dürfte.

Autor: Bernhard Mayer, Rechtsanwalt und Steuerberater in München, Sie erreichen ihn unter Telefon: 089 88949490, Fax: 089 8894949200 und eMail: kanzlei@bernhard-mayer.biz

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