Statistisches Bundesamt

Beschäftigungszuwachs in medizinischen Gesundheitsberufen ausgebremst

Ende 2015 verdienten rund 2,8 Millionen Menschen in Deutschland ihr Geld in einem medizinischen Gesundheitsberuf. Der Beschäftigungszuwachs gegenüber dem Vorjahr fiel allerdings deutlich geringer aus als ursprünglich erwartet.

2,8 Millionen Beschäftigte im medizinischen Gesundheitsbereich im Dezember 2015: Das sind 47.000 mehr als Ende 2014 bzw. ein Plus von 1,7%. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Anstieg 2015 damit allerdings deutlich schwächer ausgefallen als noch in den beiden Vorjahren. 2014 wurde gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 2,2 % bzw. 59.000 Beschäftigten verzeichnet, 2013 waren es sogar 2,9% bzw. 76.000 Beschäftigte mehr.

Zu den Beschäftigten in medizinischen Gesundheitsberufen zählen beispielsweise Mitarbeiter in der Gesundheits- und Krankenpflege einschließlich Rettungsdienst und Geburtshilfe (2015: + 16 000 oder + 1,6 %), in der Arzt- und Praxishilfe (+ 10 000 oder + 1,5 %), in der nichtärztlichen Therapie und Heilkunde + 10 000 oder + 2,6 %) sowie der Human- und Zahnmedizin (+ 7 000 oder + 1,5 %).

Insgesamt waren zum 31. Dezember 2015 rund 5,3 Millionen Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen tätig. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl um 2,2 % gestiegen.

Im Jahr 2015 stieg die Personalzahl in den (teil-)stationären Einrichtungen stärker (+ 45 000 oder + 2,4 %) als in den ambulanten Einrichtungen (+ 41 000 oder 1,9 %). Überdurchschnittlich ist die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2015 in der (teil-)stationären Pflege gewachsen (+ 29 000 oder + 4,5 %). Während die Zahl der Beschäftigten in der ambulanten Pflege am stärksten wuchs (+ 18 000 oder + 5,4 %), stieg die Zahl der Beschäftigten in Arztpraxen am geringsten (+ 3 000 oder + 0,5 %).

Von den rund 5,3 Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen war die Hälfte (50,7 %) teilzeit- oder geringfügig beschäftigt. Im Jahr 2015 ist die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 31 000 oder 1,2 % gestiegen, die Zahl der Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten um 81 000 oder 3,1 %. Die Zahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten, die so genannten Vollkräfte, lag im Jahr 2015 bei rund 3,9 Millionen. Sie erhöhte sich im Jahr 2015 (+ 86 000 oder + 2,3 %) wesentlich stärker als im Jahr 2014 (+ 61 000 oder + 1,6 %).

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.destatis.de

 

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