Fitnesstraining ist Sportart Nummer 1

Bundesbürger geben 725 Euro im Jahr für Sport aus

Die beliebteste Sportart der Deutschen ist Fitness. Dahinter folgen Schwimmen und Wandern, noch vor Fußball oder Tennis. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Sportmarktstudie von Deloitte, für die sportlich Aktive in Deutschland befragt wurden.

Wer denkt, dass Fußball in Deutschland besonders beliebt ist, irrt: Auf der Beliebtheitsskala der Bundesbürger liegt es nur auf dem 5ten Platz. Deutlich beliebter sind Fitness (34%), Schwimmen (33%), Wandern (32%) und Laufen (29%). Erst dann folgt Fußball mit 16%, danach Tennis (11%).

Sportlich Aktive planen in Zukunft mit höheren Ausgaben

Die sportlich aktiven Verbraucher lassen sich ihre Leidenschaft und Gesundheit einiges kosten. Die durchschnittlichen Ausgaben der Mehrheit pro Jahr liegen für Sportartikel bei rund 120, für Ausrüstung bei 86 Euro. Hinzu kommen 237 Euro für Sportreisen und sportlich geprägte Urlaube sowie 166 Euro für Mitgliedsbeiträge für Sportvereine und Fitnessstudios. Zusammen mit weiteren, kleineren Posten kommt eine Summe von insgesamt 725 Euro im Jahr zustande. Etwa ein Drittel der Befragten rechnet sogar mit noch höheren sportbezogenen Ausgaben im Laufe der nächsten 12 Monate.

Stationärer Handel unverändert populär

Der Kauf von Sportartikeln ist Vertrauenssache, daher bleibt der klassische Fachhandel die Nummer eins in der sportlichen Verbrauchergunst. 60 Prozent der Befragten ziehen den Kauf im Laden dem Onlinehandel vor. Diejenigen, die vorwiegend im klassischen Fachhandel kaufen, geben darüber hinaus durchschnittlich mehr aus, als diejenigen, die vorwiegend online kaufen.

Das wichtigste Kriterium ist die Möglichkeit, die Artikel bzw. Kleidung aus- oder anzuprobieren. Für über 80 Prozent der Studienteilnehmer ist das der ausschlaggebende Grund, ein Fachgeschäft aufzusuchen. Knapp dahinter liegen die unkomplizierteren Rückgabe- und Umtauschoptionen des klassischen Handels sowie ein umfassendes, übersichtliches Angebot an Größen, Formen und Farben in Kombination mit qualitativ hochwertiger Beratung. Der Onlinehandel hingegen kann vor allem mit attraktiven Preisen punkten.

„Online einkaufen ist sicherlich auch bei Sportartikeln eine beliebte Option. Wo es jedoch auf die perfekte Passform, höhe Qualität und richtige Eignung für den jeweiligen Zweck ankommt, es letzten Endes also um Beratungskompetenz geht, kann der stationäre Handel seine Trümpfe ausspielen – und bleibt weiterhin die erste Adresse für die sportlich aktiven Verbraucher“, kommentiert Karsten Hollasch, Partner und Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte.

Anzeige

Mehr Freiraum für Patientengespräche

Abrechnungen, Patientendaten, Termine und Rezepte: Ärzte beschäftigen sich täglich bis zu drei Stunden mit der Dokumentation ihrer Arbeit, mit dem Ausfüllen von Formularen und anderen administrati... Mehr
Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Weitere Artikel zum Thema:

Grafik der Woche

So viel verdienen Instagram Influencer


Wissen für Angeber

Das sind die wertvollsten Fußballclubs Europas


"Wundermittel" verkaufen sich gut

Die Deutschen kaufen mehr Superfood


2. José Carreras Golf Cup

Charity-Golfen für die Leukämie-Stiftung


Grafik der Woche

Übernachtung und Skipass: Das kostet Skifahren in Österreich


Anzeige