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Carsharing kann teuer werden – vor allem nach einem Unfall

Ärzte, die Carsharing-Services nutzen, sollten sich bewusst sein, dass das zu einer Kostenfalle für sie werden kann. Nach einem Unfall oder wenn das Auto schon beschädigt übergeben wird, kann es richtig teuer werden.

Carsharing wird immer beliebter, aber auch die Risiken für Kunden sind in letzter Zeit größer geworden. Ärzte oder MFA, die diese Dienste gerne nutzen, sollten lieber die Vertragsbedingungen intensiv lesen: Die meisten Anbieter haben sie in den letzten Monaten deutlich verschärft. Und das kann im schlimmsten Fall zu hohen Kosten führen. Darauf weist die Deutsche Anwaltsauskunft in einer aktuellen Mitteilung hin.

„Im Falle eines Unfalls drohen den Kunden höhere Zahlungen als früher“, erklärt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft. So haften die Nutzer je nach Anbieter im Falle eines Schadens neuerdings mit bis zu 1.500 Euro. Die Carsharing-Anbieter müssen dem Kunden jedoch auch nachweisen, dass er den Schaden verursacht hat. Die Deutsche Anwaltauskunft rät deshalb, eine Zahlungsaufforderung von einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin überprüfen zu lassen.

Ärzte, die Carsharing nutzen und das Risiko möglichst minimieren wollen, sollten in jedem Fall vor Fahrtantritt das angemietete Fahrzeug auf Schäden untersuchen. „Eine penible Untersuchung des gesamten Fahrzeuges, möglicherweise sogar in der Nacht, ist aber nicht erforderlich“, erläutert Swen Walentowski.

Weitere Informationen über Carsharing und die rechtlichen Bedingungen erhalten Sie im folgenden Film der Deutschen Anwaltsauskunft:

 

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