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Umfrage: Mehrheit der Ärzte für Corona-Impfpflicht


Impfausweis

Die Mehrheit der Ärzteschaft spricht sich für eine Impfpflicht zum Schutz vor COVID-19 aus – allerdings nicht für alle. Und auch der Anteil der Mediziner, die Impfzwang ablehnen, ist groß.

In einer Umfrage des Hamburger Ärztenachrichtendienstes (änd) beantworteten 58 Prozent der Teilnehmenden die Frage „Sollte die COVID-19-Impfung künftig verpflichtend sein?“ mit einem „Ja“. Allerdings sind davon nur 33 Prozent für eine generelle Impfpflicht gegen COVID-19. Weitere 25 Prozent hielten eine solche Pflicht nur im Kontext medizinischer und pflegerischer Berufe für angebracht. 42 Prozent der Ärztinnen und Ärzte lehnten eine COVID-19-Impfpflicht komplett ab.

Finanzielle Belastungen für Ungeimpfte angemessen?

Eine Mehrheit von 58 Prozent der befragten Ärzte hält es laut Umfrage aber für angemessen, dass nicht Geimpfte in den kommenden Wochen – zum Beispiel durch kostenpflichtige Tests – Einschränkungen oder finanzielle Belastungen ertragen müssen. 38 Prozent bezweifelten indes, dass entsprechende Regelungen einen nennenswerten Effekt auf die Impfkampagne haben werden.

Aufklärung statt Impfpflicht

Statt auf Zwang setzt die Ärzteschaft auf bessere Aufklärung: Eine Mehrheit der Befragten (57 %) sah Anfang August 2021 noch Potenzial für mehr Aufklärung über die Vor- und Nachteile der COVID-19-Impfung seitens der Politik und der Medien. Immerhin 40 Prozent empfanden die aktuellen Kampagnen als ausreichend.

 

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