Honorarumsatz

Deutliches Plus bei Allgemeinärzten

Die KBV hat den Honorarbericht für das zweite Quartal 2013 veröffentlicht. Er zeigt: Bei den Fachärzten sind die Honorarumsätze pro Behandlungsfall leicht zurückgegangen, in manchen Fachgruppen sogar deutlich gesunken.

Im Bundesdurchschnitt ist sowohl für den Honorarumsatz je Arzt als auch für den Honorarumsatz je Behandlungsfall aller Ärzte und Psychotherapeuten ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahres-quartal zu berichten. Der Honorarumsatz je Arzt ist um 2,6 % (+1280 Euro auf 51 295 Euro), der Honorarumsatz je Behandlungsfall um 0,4 % (+0,22 Euro auf 60,52 Euro) gestiegen.

Im hausärztlichen Versorgungsbereich ist der durchschnittliche Honorarumsatz je Arzt im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,0 % (+1934 Euro auf 50 806 Euro), der Honorarumsatz je Behandlungsfall um 2,2 % (+1,31 Euro auf 60,77 Euro) gestiegen.

Der Honorarumsatz der Allgemeinmediziner und hausärztlichen Internisten ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,9 % (+1861 Euro auf 49 527 Euro), der Honorarumsatz je Behandlungsfall um 1,9 % (+1,13 Euro auf 59,58 Euro) gestiegen.

Bei den Fachärzten ist der Honorarumsatz je Behandlungsfall um 0,9 % zurückgegangen (ein Minus von 0,59 Euro). Der durchschnittliche Zuwachs beim Honorarumsatz je Arzt / Psychotherapeut beträgt gleichzeitig 2 % (ein Plus von 972 Euro). Die Fachärzte behandeln somit mehr Patienten, bekommen dafür aber weniger Geld pro Fall.

Für die Bundesebene weist der Honorarbericht aus, dass die Gesamtvergütung aller Kassenärztlichen Vereinigungen im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht gestiegen ist: ein Plus von 3,9 %. Dies entspricht einem Betrag von 313,7 Millionen Euro.

Bild: Fotolia/Christopher Meder

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