Jahresbericht 2017 veröffentlicht

Deutsche AIDS-Stiftung steigert Hilfszahlungen

Die Deutsche AIDS-Stiftung hat 2017 mehr Geld für ihre Hilfsleistungen bereitgestellt. Insgesamt leistete die Stiftung finanzielle Hilfen im In- und Ausland im Umfang von 1.721.599 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von mehr als 8,6 Prozent, wie aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht 2017 hervorgeht.

2.055 direkte Hilfsanfragen bearbeitete die Stiftung im Jahr 2017. Davon profitierten in Deutschland 2.285 mit Namen bekannte Antragstellende, darunter 98 Kinder bzw. Jugendliche bis 19 Jahren, die selbst HIV infiziert sind. Insgesamt hatten 1.552 Kinder und Jugendliche als Mitglieder betroffener Familien Anteil an den Hilfen der Stiftung. Zu den namentlich bekannten Antragstellenden kommen tausende HIV-positiver Menschen, die geförderte Hilfsprojekte in Deutschland, Kenia, Mosambik und Südafrika aufsuchten.

Für Einzelhilfen stellte die AIDS-Stiftung 448.990 EUR zur Verfügung. Davon entfielen gut drei Viertel auf die vier Bereiche Wohnung, Familienhilfen, medizinische Versorgung sowie Geflüchtete. Insgesamt 97 Projekte von lokalen AIDS-Hilfen und -Beratungsstellen förderte die Stiftung mit 346.241 EUR in Deutschland. Diese Unterstützung ermöglicht den Projektträgern Angebote zu Beratung, Versorgung und gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit HIV und AIDS aufrechtzuerhalten bzw. auszubauen. Für die Hilfsprojekte DREAM in Kenia und Mosambik sowie HOPE Cape Town in Südafrika stellte die Stiftung 698.068 EUR zur Verfügung, die unselbstständige Treuhandstiftung HOPE-Kapstadt-Stiftung leistete weitere 228.300 EUR an Hilfszahlungen für HOPE Cape Town.

Der Jahresbericht 2017 der Deutschen AIDS-Stiftung zum Herunterladen: aids.st/jb

Die Deutsche AIDS-Stiftung ist die größte AIDS-Hilfsorganisation in Deutschland, die betroffenen Menschen materielle Unterstützung bietet. Sie hilft seit mehr als 30 Jahren bedürftigen Menschen mit HIV und AIDS in Deutschland durch Einzelhilfen und durch die Unterstützung von Projekten wie beispielsweise Betreutes Wohnen. Darüber hinaus fördert die Stiftung seit dem Jahr 2000 ausgewählte Hilfsprojekte, etwa für Aidswaisen, Jugendliche, Mütter und ihre Kinder, vor allem im südlichen Afrika. Die Urstifter 1987 waren Rainer Ehlers, der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) und das Deutsche Rote Kreuz.

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