Statistik

Deutsche geben 300 Milliarden Euro für Gesundheit aus

Ihre Gesundheit lassen sich die Deutschen was kosten: Wie das Statistische Bundesamt meldet, gab jeder Bürger im Jahr 2012 durchschnittlich 3.740 Euro dafür aus.

Erstmals überstiegen die Gesundheitsausgaben im Jahr 2012 die Marke von 300 Milliarden Euro. Um genau zu sein: 300,4 Milliarden Euro gaben die Bürger aus – also 3.740 Euro pro Einwohner.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt entspricht das einem Anteil von 11,3 Prozent.

Der größte Ausgabenträger bleibt – wie auch in den Jahren zuvor – die Gesetzliche Krankenversicherung. 172,4 Milliarden Euro gaben die Kassen 2012 aus. Damit haben sie einen Anteil an den Gesundheitsausgaben von 57,4 Prozent. Private Krankenversicherungen verantworteten Ausgaben in Höhe von 28 Milliarden Euro.

Private Haushalte und Wohlfahrtsverbände sind der zweitwichtigste Ausgabenträger: Sie gaben 40,6 Milliarden Euro aus – 1,6 Milliarden Euro mehr als noch 2011. Im ambulanten Bereich verlief der  Ausgabenanstieg nach Angaben der Statistiker mit 2,1 Prozent leicht unterdurchschnittlich. Ganz anders sah es in ambulanten Pflegeeinrichtungen aus: Sie verzeichneten ein Ausgabenplus von 6,9 Prozent, auf 11,3 Milliarden Euro. Ebenso gab es Ausgabenzuwächse von 3,3, Prozent bei Physio- und ergotherapeutischen Praxen sowie Logopäden. Die Ausgaben für Behandlungen in Kliniken wuchsen um 2,5 Prozent auf 78,8 Milliarden Euro.

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