Mit 19.500 Euro dotiert

Deutscher Preis für Patientensicherheit ausgelobt

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit hat einen mit 19.500 Euro dotierten Preis ausgeschrieben. Gesucht werden wirksame Lösungsansätze, die in Praxis oder Klinik entwickelt wurden. Die Bewerbungsfrist endet am 15.11.2017.

Der Deutsche Preis für Patientensicherheit ist vom Aktionsbündnis zum fünften Mal ausgeschrieben worden. Gesucht werden Best-Practice-Beispiele aus Arztpraxen und Kliniken. Auch Forschungsarbeiten zu Patientensicherheit und Risikomanagement sind zur Bewerbung zugelassen. Einsendeschluss ist der 15. November 2017.

Bewerben können sich Arztpraxen, MVZ, Kliniken, Klinikverbünde, Ärztenetze. Aber auch Arbeiten von Krankenkassen, Gesundheitsämtern, Verbänden und Fachgesellschaften sowie anderen Mitarbeitern des Gesundheitswesens sind willkommen. Der mit insgesamt 19.500 Euro dotierte Preis wird vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) und seinen Kooperationspartnern verliehen.

Nachahmen ist erwünscht

Ziel des Förderpreises für Patientensicherheit ist es, Best-Practice-Beispiele zur systematischen Vermeidung von Fehlern und Risiken bekannt zu machen und so die Patientensicherheit zu verbessern. Nachahmen ist also ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen mit Beschreibung und Auswertung der wissenschaftlichen Arbeit beziehungsweise des Projekts samt praxisrelevanten Ergebnissen sind in deutscher oder englischer Sprache an ausschreibung@aps-ev.de zu richten. Die Arbeit darf auch schon in einer wissenschaftlichen Zeitschrift oder in Buchform erschienen sein. Arbeiten, die bereits zu einem anderen Wettbewerb angemeldet bzw. entsprechend ausgezeichnet wurden, werden nicht angenommen.

Der Jury, die die Preisträger auswählt, gehören Ärzte sowie Vertreter der Pflege, Selbsthilfe, Apotheken, Kostenträger sowie der Kooperationspartner an. Der Preis wird auf der APS-Jahrestagung im Mai 2018 in Berlin verliehen.

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