Transparenz durch Online-Vergleich

Die besten PKV-Tarife für Ärzte

Die Zeit, bei der man einen Kollegen oder den Makler fragen musste, wie es um den eigenen PKV-Schutz steht, ist vorbei. Heute erscheint der Markt viel transparenter. Immer mehr Internetportale bieten übersichtliche Vergleiche für PKV-Ärztetarife an.

Weil Ärzte gesundheitsbewusster leben und weit weniger Kosten als andere Berufe verursachen, bekommen sie günstigere PKV-Offerten. Das bedeutet: Günstigere Beiträge und arztspezifische Versicherungsleistungen. Um das zu beurteilen, ist ein Blick in die vielen Online-Vergleiche im Internet sinnvoll. So lassen sich die besten Gesellschaften ermitteln.

Anonymer Vergleich

Sämtliche PKV-Tarife für Ärzte der Humanmedizin können sofort interaktiv verglichen werden – also auch anonym, ohne dass man seine persönlichen Daten eingeben muss. Zusätzlich ist eine Sortierung nach unterschiedlichen Kriterien möglich. Auch bei einigen PKV-Unternehmen kann man direkt im Internet testen, was ein hochwertiger und preis-leistungsoptimierter Ärztetarif für einen kosten würde.

Preiswerte Tarife mit Spitzenkonditionen

Ein selbständiger Arzt, der sich im Alter von 35 Jahren privat krankenversichert, kommt im Schnitt auf eine Monatsprämie zwischen 400 und 500 Euro bei 1.000 Euro Selbstbeteiligung. Und dies bei Spitzenkonditionen wie Einbettzimmer, Chefarztbehandlung und ohne GOÄ-Begrenzung der Leistungen. Dabei kommen unterschiedlichste Tarifkombinationen zum Einsatz: etwa Selbstbehaltvarianten (zum Beispiel für Medikamente), Ein- oder Ausschluss bestimmter Leistungen wie Heilpraktiker oder ambulante Psychotherapie.

Besser wenig Selbstbehalt

Großschadentarife, die etwa 5.000 Euro Eigenanteil haben, sind zwar preiswert. Doch ist es profitabler den Selbstbehalt abzusenken und von der Beitragsrückerstattung zu profitieren, die sich auf bis zu sechs Monatsbeiträge belaufen kann. Einige Experten raten zu den günstigen Kompakttarifen, die gewisse Randleistungen ausklammern und GOÄ-Begrenzungen haben. Andere warnen vor diesem Leistungsabstieg. Ein Insider: „Gerade Ärzte wollen, wenn sie erkranken, eine Kapazität in Anspruch nehmen. Solche Kollegen werden kaum nur das 2,3fache verlangen!“

Teure Quersubventionen fallen weg

Die Vorteile der Ärztetarife liegen auf der Hand: Es gibt keine Quersubventionen, mit denen man die höheren Kosten anderer Berufe mitfinanzieren muss. Familienmitglieder erhalten die gleichen Bedingungen. Zudem bieten einige Gesellschaften Gruppenverträge mit Ärzteorganisationen zu günstigen Konditionen.

Aufpassen vor Tarifberatern: Sie wollen oft mit Paralleltarifen im gleichen Unternehmen überzeugen. Die Gefahr, dass man in einen schlechteren Tarif gelockt wird, ist dabei aber groß.

 

Anbieter (Beispiele) Monatsbeitrag Selbstbehalt Effektivbeitrag*
Conti 346 € 10 € je Fall 378 €
LKH 434 € keinen 434 €
Inter 390 € 550 € 435 €
Hanse Merkur 389 € 1000 € 473 €
AXA 508 € keinen 508 €
Gothaer 483 € 500 € 540 €
Signal-Iduna 447 € 527 € 510 €
DKV 470 € 800 € 537 €
Hallesche 551 € Keinen 551€
Barmenia 514 € 600 € 564 €

*Unter Berücksichtigung des Selbstbehalts. Top-Tarife: Einbettzimmer, ohne GOÄ-Begrenzung, 100 % Zahnbehandlung, 75 % -ersatz, Selbstbeteiligung bis max. 1000 €. Quelle: dewion.de. Stand: 9/15

 

Internetportale mit PKV-Vergleich für Ärzte-Tarife:

  • pkv-financial.de
  • dewion.de
  • pkv-tipp.de
  • private-krankenversicherungstarif.de
  • comfortplan.de
  • fss-online.de
  • tarifcheks.de

 

Claus Cory

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