Basisrente

Die besten Rürup-Renten für Ärzte

Vorsorgewillige Niedergelassene kommen an der Rürup- oder Basisrente kaum vorbei. Allerdings, so warnt A&W-Autor Claus Cory, nützt die staatliche Förderung wenig, wenn man bei einem schlechten Versicherer landet.

Grundsätzlich: Selbstständige können nicht „riestern“, sondern nur die Basisrente nutzen. Dieses Jahr kann ein Alleinstehender 13.200 Euro (Ehepaar: 26.400 Euro) steuerlich als Sonderausgaben geltend machen. Der Satz steigt jährlich. 2025 können dann 100 Prozent der Beiträge bis zum Höchstsatz von 20.000 (40.000) Euro abgesetzt werden. Zwar muss die Auszahlung im Alter dann versteuert werden, doch die Investition rentiert sich trotzdem. Die Basisrente ist dann attraktiv, wenn man im Erwerbsleben einen relativ hohen Steuersatz zahlt und für die Rentenphase einen niedrigeren Steuersatz erwartet. Allerdings: Ärzte, die ins Versorgungswerk einzahlen, können nicht die vollen 20.000 beziehungsweise 40.000 Euro für ihren Rürup-Beitrag nutzen. Sie müssen davon den Beitrag zum Versorgungswerk abziehen.

Die Lebensversicherer bieten die Basisrente überwiegend in der klassischen Form an. Bei der fondsgebundenen Variante trägt der Kunde allerdings fast alleine das Risiko. Gravierend sind die Unterschiede im Leistungsfall und in den Bedingungen, wie die Stiftung Warentest jetzt festgestellt hat. Die besten Angebote bringen 70.000 Euro mehr als die schlechtesten. Bewertet wurden unter anderem die garantierte Rentenhöhe und die Beteiligung der Kunden am Unternehmenserfolg.

Schlecht fanden die Tester bei allen Versicherern allerdings die unflexiblen Bedingungen. Bei vorzeitigem Ableben verfällt das Kapital, auch eine Einmalauszahlung ist nicht möglich. Das Ganze ist als lebenslange Rente konzipiert. Man kann indes eine Hinterbliebenenrente und einen Berufsunfähigkeitsschutz ergänzend einbauen. Dies reduziert wiederum die Altersrente. Per saldo lohnt sich die Rente eher für schon ältere Ärzte, die jetzt einen hohen Steuersatz haben und in wenigen Jahren hohe Einzahlungen tätigen wollen.

A&W-TIPP

An Hinterbliebene denken!

■ Wählen Sie ein Angebot mit hoher garantierter Rente.

■ Bei der fondsgebundenen Variante gibt es riesige Unterschiede bei den Kosten und der Qualität der Fonds.

■ Zahlen Sie maximal den Beitrag, der steuerlich gefördert wird.

■ Sie müssen jedoch den Pflichtbeitrag zum Versorgungswerk berücksichtigen.

■ Bei der Rentenzahlung sollten Sie sich für die dynamische Variante entscheiden, weil dann die erreichte Rente nicht mehr sinken kann.

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