Verjährung

Diese Fristen sollte jeder Arzt im Kopf haben

 

Wichtig: Eine Mahnung alleine, egal ob mündlich oder schriftlich, verhindert die Verjährung nicht. Um die Honorarforderung zu erhalten, müssen Ärzte deshalb ernsthafte Verhandlungen mit dem Patienten über die Bezahlung der Rechnung führen (§ 203 BGB) – und diese auch beweisen können. Ansonsten können nur die rechtzeitige Klage-Erhebung oder die Einleitung eines Mahnverfahrens die Verjährung unterbrechen.

Fünf Monate:

 Steuererklärungen müssen auch Freiberufler normalerweise bis zum 31. Mai des Folgejahres beim Finanzamt abgeben. Andernfalls kann die Behörde einen Verspätungszuschlag von bis zu zehn Prozent der festgesetzten Steuer erheben (maximal aber 25.000 Euro).

Tipp: Die Frist lässt sich oft bis zum 30. September verlängern (Musterschreiben unter http://tinyurl.com/luy9mmt.) Wer einen Steuerberater einschaltet, hat sogar Zeit bis zum Jahresende.

Fünf Tage:

Zahlen Ärzte offene Schulden beim Finanzamt nicht bis zum Ablauf des angegebenen Fälligkeitstages, verlangt der Fiskus für jeden begonnenen Monat einen Säumniszuschlag von einem Prozent des rückständigen Betrages. Immerhin: Bei einer Verspätung bis maximal fünf Tage verzichten die Behörden auf den Zuschlag.

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