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EIT Health fördert Innovationen zur Krebsbekämpfung von der Früherkennung bis zur Therapie


Wissenschaftlerin in einem Labor

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland ca. 510.000 Menschen an Krebs. Nur etwa 50 Prozent der erwachsenen Patienten können geheilt werden. Krebserkrankungen gelten als die zweithäufigste Todesursache. Anlässlich des jährlichen Weltkrebstags am 4. Februar stellen wir drei von der EIT Health geförderte Innovationsprojekte zur Krebsbekämpfung vor, die Hoffnung machen.

Oncgnostics (Jena)

Früherkennung anhand von Veränderungen in der Zell-DNA

Die Früherkennung spielt eine große Rolle für den Behandlungserfolg bei Krebs. Als Spin-off der Universitäts-Frauenklinik Jena beschäftigt sich das Team von Dr. Alfred Hansel und Dr. Martina Schmitz deshalb mit dem Nachweis von charakteristischen epigenetischen Veränderungen. Anhand sogenannter DNA-Methylierungen können sie jetzt schon effizient Gewebeveränderungen im Gebärmutterhals erkennen, die auf Krebs oder eine Krebsvorstufe hinweisen. Nicht-invasive Nachweise von Biomarkern für weitere Krebsarten sind bereits in Arbeit. Detailliertere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter https://www.oncgnostics.com/

Eisbach Bio (München)

Krebstherapie, die neue Krebszellen an der Vervielfältigung hindert

Bei der Krebsbekämpfung setzt Eisbach Bio auf die Analyse des menschlichen Genoms. Ziel ist es, ein für die Entstehung von Tumoren notwendiges Protein auszuschalten. Zwei Projekte zu solchen Chromatin-Remodeling-Enzymen kann das Team um Adrian Schomburg und Prof. Andreas Ladurner bislang vorweisen. Darüber hinaus trägt Eisbach Bio nach einem Zufallsfund in der Genanalyse auch zum Kampf gegen COVID-19 bei.  Aufgrund von Ähnlichkeiten in Gensequenzen eines viralen Proteins zum bisher untersuchten Tumor-Protein arbeitet das Unternehmen derzeit zusätzlich an einem antiviralen, oral einzunehmenden Wirkstoff gegen SARS-CoV-2.
Einzelheiten zu diesem Projekt finden Sie unter http://www.eisbach.bio/

iuvando Health (Mannheim)

Digitales Informationsportal für Patienten zu neuen Behandlungsformen in der Krebstherapie

Nicht bei jedem Krebspatienten führen die zugelassenen Standardtherapien zum Erfolg. Oftmals wissen Krebspatienten nicht, dass es die Möglichkeit gibt, an klinischen Studien teilzunehmen. Dies bietet die Möglichkeit von innovativen Therapieansätzen zu profitieren, die sich noch in klinischer Erprobung befinden. iuvando ist ein unabhängiges Informationsportal für Krebspatienten, die von neuen Wirkstoffen und Therapien profitieren möchten, wie sie im Rahmen von klinischen Studien an spezialisierten Zentren (z.B. Universitätskliniken) angeboten werden. Zu diesem Zweck kann iuvando von Patienten mit einer personalisierten Suche nach passenden klinischen Studien beauftragt werden. Mit der patientenorientierten, digitalen Gesundheitslösung von iuvando möchten die Ärzte und Wissenschaftler Dr. Mridul Agrawal und Dr. Benjamin Hanfstein die Versorgung von Krebspatienten durch einen Zugang zu neuen Therapieformen in klinischen Studien verbessern.
Näheres zu iuvando finden Sie unter https://iuvando.de/

Diese Projekte zur Krebsbekämpfung sind nur eine kleine Auswahl der Forschungen und Start-ups, die von EIT Health Germany unterstützt werden. EIT Health Germany ist eines von sechs EIT Health Zentren in Europa. Als Teil des European Institute of Innovation & Technology (EIT) im Gesundheitswesen (EIT Health) betreut EIT Health Germany derzeit 35 Partner aus Industrie, Forschung und Lehre. Weitere Informationen unter: eit-health.de.

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Ilias TsimpoulisManaging Director bei Doctolib

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