Medizinische Fachangestellte

Einstiegsgehälter steigen bis zu fünf Prozent

Rückwirkend zum 1. Januar 2011 steigen die Tarifgehälter für Medizinische Fachangestellte in den ersten drei Berufsjahren um rund fünf Prozent. Das Plus für langjährige Mitarbeiterinnen fällt aber niedriger aus.

Praxismitarbeiterinnen im vierten bis sechsten Berufsjahr erhalten rund 2,6 Prozent mehr Gehalt. In den anderen Gruppen gibt es ein Plus von 1,25 Prozent. Auszubildende erhalten 30 Euro im Monat pro Ausbildungsjahr mehr. In den ersten drei Berufsjahren liegen die Tarifgehälter nun in den Tätigkeitsgruppen I und II bei 1.495 beziehungsweise 1.570 Euro. Im vierten bis sechsten Berufsjahr können je nach Qualifikation vier Tätigkeitsgruppen erreicht werden, deren Gehälter auf 1.595 bis 1.914 Euro steigen.

Bei der betrieblichen Altersversorgung erhöht sich der Arbeitgeberbeitrag ab 1.7.2011 um 10 Euro. Er beträgt somit für Auszubildende nach der Probezeit und Beschäftigte mit mindestens 18 Wochenstunden 30 Euro und für Beschäftigte mit weniger als 18 Wochenstunden 20 Euro.

Auf diesen Kompromiss einigten sich der Verband medizinischer Fachberufe e.V. und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen von Medizinischen Fachangestellten / Arzthelferinnen (AAA) in der zweiten Verhandlungsrunde. Beide Tarifparteien verstehen die in den Verträgen geregelten Leistungen als Mindestbedingungen. Der Gehaltstarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2011.

Bundesweit arbeiteten im Jahr 2009 im Gesundheitswesen rund 390.000 Medizinische Fachangestellte, mehr als 90 Prozent von ihnen in den Praxen niedergelassener Ärzte.

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