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Der Ölpreis: Spielball von Spekulation und Weltpolitik

von A&W Online

Der Weg zum schwarzen Gold: Fonds, Zertifikate oder Aktien?

Wer in Erdöl investieren will – etwa um sich gegen Anstiege beim Heizölpreis abzusichern –, steht schnell vor der Wahl: Fonds, Aktien oder Zertifikate?

Das Problem bei in Deutschland aufgelegten Fonds ist, dass sie aus regulatorischen Gründen nicht in eine einzige Anlageklasse bzw. einen einzigen Basiswert investieren dürfen. Daher gibt es weder reinrassige Gold- noch Ölfonds – anders als in den USA, wo börsengehandelte Indexfonds (ETFs) dem Preis des Rohöls und anderer Rohstoffe folgen. Ein hierzulande angebotener ETF, der auf Energie und Metalle setzt, ist der BNP Paribas Energy & Metals Enhanced Roll (ISIN: LU1547516291).

Fonds mit Energieaktien – gleich ob aktiv gemanagt oder passiv verwaltet – sind keine wirkliche Alternative zum direkten Investment in den Rohstoff. Denn die Kurse der Energieunternehmen werden von Aspekten ihrer individuellen Geschäftsentwicklung beeinflusst, die nur wenig mit der Entwicklung beim Rohöl zu tun haben müssen. Das führt dazu, dass sich die Aktienfonds deutlich anders entwickeln können als der Basiswert.

Quasi eine Eins-zu-Eins-Abbildung der Preisentwicklung für Rohöl ist in Deutschland nur durch Zertifikate bzw. sogenannte Exchange Traded Notes (ETNs) möglich, die das Geld der Anleger an den Terminmärkten investieren. Groß ist die Auswahl bei ETF Securities, die sich auf das Rohstoff-Thema fokussiert haben – etwa mit dem Produkt „ETFS Brent“ (DE000A1N49P6), das die Entwicklung der Nordsee-Ölsorte Brent Crude spiegelt. Die Preisentwicklung des Heizöls bildet das Produkt „ETFS Heating Oil“ (DE000A0KRJ02) ab. Da an den Termin-Märkten nicht das gesamte Geld angelegt werden muss, kann der Anbieter mit den überschießenden Beträgen Zinsgewinne erwirtschaften.

Mehr Infos finden sich auf www.etfsecurities.de. Einen Überblick auch über die Produkte anderer Häuser bietet die Zertifikate-Seite www.scoach.de der Börse Frankfurt.

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