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Keyman-Police hilft bei Ausfall von Fachpersonal


gebrochener Fuß eingegipst

Eine plötzliche Arbeitsunfähigkeit oder ein überraschender Todesfall kann nicht nur die Angehörigen, sondern durchaus auch den Arbeitgeber in große Not stürzen. Vor allem bei Spezialisten ist es wichtig, dass Praxis oder Klinik gegen den Ausfall abgesichert sind.

Der Begriff „Schlüsselperson“ wird bei Ihnen sofort ein „Kopfkino“ einschalten, wenn

Ähnlich sind Unternehmen von Mitarbeitern abhängig, die entweder Schlüsselpositionen besetzen oder aber als Spezialisten zumindest kurzfristig nicht ersetzbar wären, wenn sie ausfallen würden. Der größte Irrtum an dieser Stelle ist die Annahme, dass die hierarchische Position des Mitarbeiters entscheidend ist.

Der Ausfall kann nicht nur „wehtun“, er kann – insbesondere bei Unternehmen, welche ganz auf eine Person im Rampenlicht zugeschnitten sind, existenzgefährdend sein. Falls also Ihr Klinikname mit „Privatklinik Dr. …“ beginnt: Aufgemerkt!

In Abgrenzung zu einer üblichen Absicherung für den Todesfall oder einer Erwerbsunfähigkeit werden hier also nicht (nur) das private Umfeld bzw. die Hinterbliebenen abgesichert, sondern das Unternehmen. Im Folgenden erfahren Sie, wie die direkten und indirekten finanziellen Folgen dieses Verlustes analysiert, errechnet und abgesichert werden können.

Die finanziellen Folgen analysieren

Wenn Sie auf spezifische Zuweiser angewiesen sind, sollte dieser Kontakt mehrgleisig bestehen und nicht mit dem Ausfall einer Schlüsselperson zusammenbrechen. Niedergelassene Ärzte, welche schon mal ihre Erstkraft überraschend verloren haben, können ein Lied von diesem vielschichtigen Verlust singen!

Berechnung von Ausfall- und oder Vertreterlösungen

Allgemein:

Vertreterlösungen – falls es sie überhaupt gibt

Ersatzlösungen

Worstcase: Unternehmensverkauf, Fusion, Umstrukturierung

Umfragen zufolge hat mehr als die Hälfte der Unternehmen nicht für den Ausfall wichtiger Leistungsträger vorgesorgt. Rund 17 Prozent geben an, einen Plan B „teilweise geregelt“ zu haben. Über die Hälfte aber hätte im Fall der Fälle ein Problem; knapp ein Viertel glaubt sogar, dann schließen zu müssen.

Insbesondere Unternehmen in der Start- und Aufbauphase sind verletzlich, da keine ausreichenden finanziellen und personellen Reserven und eine stabile Stellung am Markt bestehen. Die Geldgeber verlieren in dieser Phase auch schneller die Nerven und ziehen den Stecker.

Im Wesentlichen besteht das Risiko der Schlüsselperson aus unfall- oder krankheitsbedingten Todesfällen, langen Arbeitsunfähigkeiten bzw. Berufs-/Erwerbsunfähigkeit.

Die meisten Neuerkrankungen betreffen die Altersgruppe zwischen 40 und 50 Jahren, also nicht die Schlüsselpersonen, welche schon für sich und ihr Unternehmen eine Exit-Strategie geplant haben.

Risiko Todesfall

  1. Hier kommen Risikolebensversicherungen zur Anwendung, deren Versicherungsnehmer das Unternehmen und deren Versicherte Person(en) die Schlüsselperson(en) ist/sind.
  2. Die Todesfallsumme sollte vorab auch bei einer Lebenserwartung von unter 12 Monaten der Schlüsselperson ausgezahlt werden.
  3. Die Absicherung sollte über den Einschluss einer Dynamik auch zukünftige Kostensteigerungen erfassen.

Risiko langer Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall

Risiko Berufs-/Erwerbsunfähigkeit

Allgemeine Hinweise

Fazit: Das Thema der Schlüsselperson(en) in MVZ, Privatkliniken und spezialisierten Arztpraxen ist ein Schnittstellen-Problem aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Risikomanagement und spezialisierter Versicherungsmakler.

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Markus Weywara

Herr Weywara hat sich nach seinem Studium zum Wirtschaftsingenieur mit zwei Aufbaustudiengängen zum Certified Financial Planner (CFP®) und Certified Foundation and Estate Planner (CFEP®) in der Beratung von Heilberufen und vermögenden Privatkunden spezialisiert.

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