Zeit für den Nachwuchs

Finanzspritze in der Kinderpause: Tipps für mehr Elterngeld

Das Elterngeld soll Mütter und Väter unterstützen, die sich um ihre Kinder kümmern. Je nachdem, was im Antrag steht, fällt der Zuschuss höher oder niedriger aus. Mit diesen fünf Tipps holen Eltern mehr raus.

(dpa/tmn) Frisch gebackene Eltern kennen das: Wer sich Zeit für den Nachwuchs nimmt, kann nicht mehr so viel arbeiten. Die Folge sind finanzielle Einbußen. Damit die Entscheidung zwischen Beruf und Familie nicht allein vom Geldbeutel abhängt, gibt es seit 2007 das Elterngeld.

Die Sozialleistung soll dafür sorgen, dass sich Mütter und Väter die Kinderpause auch leisten können. Die Anträge sind allerdings kompliziert: Basis-Elterngeld, Elterngeld Plus und Bonusmonate – je nachdem wie Eltern ihre Erziehungszeiten kombinieren, unterscheidet sich, was die Familie letztlich bekommt.«Manchmal sind Tausende Euro mehr drin, wenn eine andere Kombination gewählt wird», sagt Michael Sittig von der Stiftung Warentest in Berlin. Natürlich hängt die Entscheidung, welcher Elternteil sich um das Kind kümmert, nicht nur von finanziellen Erwägungen ab. Doch eine Rolle spielen diese auch.

Egal, ob die Mutter oder der Vater den Antrag auf Elterngeld stellen: Jeweils nur das eigene Nettoeinkommen ist für die Berechnung ausschlaggebend. Es zählt das Jahr vor dem Geburtstermin oder vor Beginn des Mutterschutzes. Für Selbstständige wird zur vorläufigen Bemessung der Unterstützung zunächst die letzte Einkommensteuererklärung herangezogen.Die Folgen sind nicht unerheblich: Ein Ehepaar, das Familienplanung betreibt und seinen Kinderwunsch im nächsten Jahr realisieren will, sollte deshalb schon heute daran denken, das Nettoeinkommen desjenigen Elternteils zu erhöhen, der anschließend zu Hause bleibt. Weitere Tipps, wie Sie das Maximum an Förderung herausholen, finden Sie in unserer Bildergalerie.   Zwillinge

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