Aufbewahrungspflichten

Folgende Unterlagen können in 2019 vernichtet werden

Das Jahresende naht und bald ist es wieder Zeit, in der Buchhaltung auszumisten. Nachstehend aufgeführte Buchführungsunterlagen können nach dem 31. Dezember 2018 vernichtet werden:

• Aufzeichnungen aus 2008 und früher
• Inventare, die bis zum 31.12.2008 aufgestellt worden sind
• Bücher, in denen die letzte Eintragung im Jahre 2008 oder früher erfolgt ist
• Jahresabschlüsse, Eröffnungsbilanzen und Lageberichte, die 2008 oder früher aufgestellt worden sind.
• Buchungsbelege aus dem Jahre 2008 oder früher
• Empfangene Handels- oder Geschäftsbriefe und Kopien der abgesandten Handels- oder Geschäftsbriefe, die 2013 oder früher empfangen beziehungsweise abgesandt wurden
• sonstige für die Besteuerung bedeutsame Unterlagen aus dem Jahre 2013 oder früher.
Dabei sind die Fristen für die Steuerfestsetzungen zu beachten.

Unterlagen dürfen nicht vernichtet werden, wenn sie von Bedeutung sind
• für eine begonnene Außenprüfung,
• für anhängige steuerstraf- oder bußgeldrechtliche Ermittlungen,
• für ein schwebendes oder aufgrund einer Außenprüfung zu erwartendes Rechtsbehelfsverfahren oder zur Begründung der Anträge an das Finanzamt und
• bei vorläufigen Steuerfestsetzungen.

Wichtig: Vergessen Sie bitte nicht, dass auch die elektronisch erstellten Daten für zehn Jahre vorgehalten werden müssen!

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