Neue Modelle

Risiko-Lebensversicherung als preiswerte Alternative

Gerade Niedergelassene mit Familie und Hypothek, brauchen eine hohe Risiko-Absicherung für den Ernstfall. Sie ist nicht nur preiswerter als die gemischte Kapital-Police, sondern auch flexibler.

Die Police leistet nur im Todesfall. Anders als bei der Kapitallebensversicherung gibt es kein Geld beim Erleben, denn der Sparvorgang fehlt. Dafür ist dieser Schutz recht preiswert. Dabei zahlen Frauen weniger als Männer, weil sie statistisch gesehen länger leben. Das gilt auch für Nichtraucher, die von der höheren Lebenserwartung beitragsmäßig profitieren.

Gerade Jung-Ärzte, die sich niedergelassen haben und saftige Praxis- Schulden abzahlen müssen, brauchen eine günstige Absicherung für die Familie. So zahlt ein 30-jähriger Nichtraucher für eine Versicherung von 100.000 Euro (Laufzeit 20 Jahre) bei günstigen Anbietern netto nur sieben bis neun Euro monatlich. Netto heißt, die Gewinnanteile sind bereits verrechnet. Raucher müssten aber zwölf bis 15 Euro im Schnitt hinlegen.

Nichtraucherinnen sind noch besser dran: Sie zahlen etwa fünf bis sieben Euro monatlich, Raucherinnen rund neun bis elf Euro. Eine Investition also, die kaum ins Geld geht. Die Prämie hängt davon ab, ob man in jungem Eintrittsalter beginnt, wie hoch die Versicherungssumme ist, wie lange der Vertrag läuft. Wie hoch sollte die Summe sein? Faustregel: Die vereinbarte Summe sollte in etwa das Vier- bis Fünffache des Bruttoeinkommens betragen plus circa 80.000 Euro für jedes Kind. Natürlich muss auch die Schuldenhöhe bei der Praxisfinanzierung noch berücksichtigt werden.

Man unterscheidet verschiedene Formen: klassisches Modell, verbundene Risiko-Lebensversicherung und Restschuld-Police mit fallender Summe. Die verbundene Variante versichert zwei oder mehrere Personen in einer Police. Der Beitrag ist günstiger als bei zwei separaten Policen. Die Versicherungssumme wird einmalig beim Tod des zuerst Sterbenden ausgezahlt. Diese Form empfiehlt sich daher insbesondere für Ehepaare. Bei der Restschuld-Police wird ein Vertrag mit fallender Todesfallsumme vereinbart. Diese wird zum Beispiel dem Tilgungsverlauf bei einer Immobilienfinanzierung angepasst.

Beim Abschluss muss sich der Arzt über das Überschusssystem im Klaren sein. Beim Bonussystem wird die Versicherungssumme durch Gewinnanteile erhöht. Nachvollziehbarer ist jedoch die Beitragsverrechnung, bei der der spätere Gewinnanteil vorweg mit dem Beitrag verrechnet wird. Neuerdings gibt es auch Modelle, bei denen die Überschüsse in einem Fonds angesammelt werden. Die Risikoversicherung kann mit Zusatzleistungen bei Unfalltod oder bei Berufsunfähigkeit versehen werden.

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