Schiffsbeteiligungen

Geld verdienen auf hoher See

Schiffsbeteiligungen sind eine attraktive Alternative für langfristig ertragsorientierte Kapitalanleger. Vorausgesetzt der Initiator versteht etwas vom Geschäft und das Produkt ist marktgerecht.

Über 95 Prozent des interkontinentalen Warentransportes erfolgen über Seewege. Die Schifffahrt hat sich als wirtschaftlicher und sicherer Verkehrsträger für große Gütermengen und weite Entfernungen bewährt. Ausgelöst durch das Wirtschaftswachstum in Südostasien steigen die Transportmengen bei Rohöl und Ölprodukten konstant; zurzeit um mehr als drei beziehungsweise sechs Prozent jährlich. Zugleich müssen über ein Drittel der Tanker nach den Vorgaben der International Maritime Organization (IMO) bis spätestens 2010 aus dem Markt genommen werden, da sie über keine Doppelhülle verfügen. Nach Berechnungen von Analysten wird zum Beispiel im Segment der Panmax-Tanker mehr als die anderthalbfache Zahl an Schiffen benötigt, um den erwarteten Bedarf zu decken.

Vielversprechend sind die Aussichten für Investoren. Schiffe werden in der Regel über zwölf bis 15 Jahre finanziert. Wenn ein Schiffshypothekendarlehen getilgt ist und der Kapitaldienst wegfällt, sind selbst in einem schlechten Markt Ausschüttungen von etwa zehn Prozent möglich, bei guten Charterraten sogar von über 20 Prozent. Ein Schiff kann je nach Zustand bis zu 20 und mehr Jahre in hohem Maße profitabel eingesetzt werden.

Um ein marktgerechtes Produkt zu entwickeln und zu wirtschaftlichem Erfolg zu führen, bedarf es genauer Kenntnisse der Märkte und langjähriger Erfahrung im Betrieb von Schiffen. Von Vorteil ist, wenn der Initiator eine Reederei ist und keine reine Kapitalsammelstelle mit angeschlossenem Massenvertrieb. Reeder achten auf eine optimale Konfiguration, eine ausgereifte, wartungsarme Technik und erwerben selbst nur so viele Schiffe, wie am Markt beschäftigt und gute Charterraten erzielt werden können.

Ratingagenturen nehmen Beteiligungsangebote kritisch unter die Lupe. Als Vorteil gilt, wenn ein Schiff in einen Tanker-Pool eingebracht wird, der Schiffe verschiedener Reedereien mit einer hohen Auslastung an die großen Mineralölgesellschaften verchartert. Zu den Innovationen zählt das so genannte Profit-Sharing. Erwirtschaftet der Tanker- Pool höhere Erlöse als die vereinbarte Charter, fließen davon 35 Prozent zusätzlich an die Beteiligungsgesellschaft und erhöhen deren Einnahmen.

A&W-CHECKLISTE

  • Lukrative Schiffsbeteiligungen
  • Werden die Risiken genannt?
  • Wird die Marktsituation dargestellt?
  • Ist das Schiffsdesign marktgerecht?
  • Ist der Kaufpreis des Schiffes gutachterlich überprüft?
  • Ist die Beschäftigung des Schiffes gesichert?
  • Ist die im Prospekt angesetzte Charterrate realistisch?
  • Wie sieht die Leistungsbilanz des Initiators aus?
  • Sind eventuelle Mehrerlöse zur Darlehenstilgung vorgesehen?
  • Liegen Bewertungen unabhängiger Ratinggesellschaften vor?
  • Ist der Initiator im Seeschifffahrtsmarkt erfahren genug?
  • Ist der Initiator im Seeschifffahrtsmarkt unternehmerisch engagiert oder handelt es sich um eine Kapitalsammelstelle?
  • Wird die Möglichkeit eröffnet, die KGAnteile, wenn nötig, zu veräußern?
Anzeige

Schlichtungsverfahren: Im Rückblick sieht alles anders aus

Schlichtungsverfahren können helfen, Streitigkeiten zwischen Arzt und Patient gemeinsam und gütlich zu lösen. Die Schlichtungsstelle soll hierbei in der Position eines neutralen Dritten auftreten, ... Mehr
Author's imageAxel SchirpProduktmarketing bei HDI Vertriebs AG

Weitere Artikel zum Thema:

Vorteile für Selbständige und Gewerbetreibende

Telefontarif für Selbständige



Niedringzinsphase

Zinsen über vier Prozent


Medizinische Fachangestellte

Mehr Geld für Auszubildende


Hospiz- und Palliativversorgung

Mehr Geld auch für Vertragsärzte


Anzeige