Banken

Banken: Geldabheben bei anderen bleibt teuer

Geldabheben an fremden Automaten bleibt teuer. Banken und Sparkassen haben sich zwar auf „mehr Transparenz“ geeinigt, aber die geforderte Höchstgrenze bleibt aus. Verbraucherschützer sprechen aber von einem faulen Kompromiss.

Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Sparkassen und privaten Banken um eine Obergrenze bei den Gebühren für das Abheben an fremden Geldautomaten steht nun fest: Es wird keine allgemeine Höchstgrenze geben. Dafür sollen die Kunden ab dem 15. Januar an jedem Automaten sehen können, wie viel sie das Abheben bei einem fremden Institut kostet. Nach dieser Information kann der Kunde den Vorgang kostenfrei abbrechen. Ergänzend haben Deutsche Bank, Commerzbank und andere Privatbanken angekündigt, die Kosten für die Abhebung für Fremdkunden auf maximal 1,95 Euro zu begrenzen.

„Transparenz ist das eine, Willkür in der Preisgestaltung das andere“, kommentierte Manfred Westphal, Leiter Fachbereich Finanzdienstleistungen im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) den Kompromiss. Jetzt seien das Bundeskartellamt und der Gesetzgeber gefordert. Zwar begrüße der vzbv die Ankündigung der privaten Banken, die Gebühren zu deckeln. „Die Höhe von 1,95 Euro zeigt, dass Banken auch mit einer solchen Obergrenze noch immer gut leben können“, sagte Westphal. An über 80 Prozent aller Geldautomaten blieben die Preise aber überzogen.

A&W-Tipp
Das Abheben an einem Geldautomaten einer fremden Bank kann Sie bis zu zehn Euro kosten. Infomieren Sie sich bei Ihrer Hausbank nach den neuen Regeln, damit Sie maximal die 1,95 für das Abheben Ihres Geldes bezahlen.

FeedbackSenden
Anzeige

CGM bindet erste Praxis an die Telematikinfrastruktur an

Nachdem CompuGroup Medical Deutschland AG als erster Komplettanbieter für alle notwendigen TI-Komponenten und -Dienste die Zulassung über die gematik erhielt, startete das Unternehmen nun die Instal... Mehr
Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Weitere Artikel zum Thema:


Anlageberatung

Schlechte Noten für die Banken


Ohne Einlagensicherungsfonds wird es schwierig

Bank pleite! Geld weg?


Medizinische Fachangestellte

Mehr Geld für Auszubildende


Hospiz- und Palliativversorgung

Mehr Geld auch für Vertragsärzte


Anzeige
Drucken