In diesen Ländern gibt es ihn schon

Gesetzliche Mindestlöhne in Europa 2018

In 22 von 28 EU-Staaten gibt es derzeit einen Mindestlohn. Hinzu kommen sieben Anrainerstaaten der Union. In Deutschland sind das aktuell 8,84 Euro pro Stunde bzw. 1.498 Euro im Monat. Die Monats­summe ergibt sich bei einer 39,1 Stunden-Woche mal 52 Arbeits­wochen/12 Monate.

Dabei verzeichneten 2018 die meisten der ehemals sozialistischen EU-Staaten sehr niedrige Mindest­löhne von weniger als 500 Euro brutto im Monat. Das Schluss­licht bildete Bulgarien mit 261 Euro. Slowenien hingegen übertraf mit einem monatlichen Mindest­lohn von 843 Euro selbst die süd­europäischen Länder Portugal (677 Euro), Griechenland (684 Euro) und Malta (748 Euro). In West­europa galten deutlich höhere Mindest­löhne von über 1.000 Euro monatlich. Dazu zählten unter anderem Frankreich und Deutschland (jeweils 1.498 Euro). EU-weiter Spitzen­reiter war Luxemburg mit einem gesetzlichen monatlichen Mindest­lohn von 1.999 Euro.

In Deutschland wurde der Mindestlohn zuletzt im Januar 2017 angehoben. Die nächste Erhöhung wird es frühestens Anfang 2019 geben. Dagegen sind die nationalen Mindestlöhne in den meisten EU-Staaten im laufenden Jahr schon erhöht worden und zwar im Mittel um 4,4 Prozent, wie es im WSI-Mindestlohnbericht der Hans-Böckler-Stiftung heißt.

In Dänemark, Finnland, Italien, Österreich, Schweden und Zypern gibt es bislang keinen branchen­übergreifenden gesetzlichen Mindest­lohn. 

Infografik: Gesetzliche Mindestlöhne in Europa 2018 | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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