Experten-Tipps für Anleger

Sieben Fehler, die Ärzte beim Kauf von Gold vermeiden sollten

Für die meisten Anleger und ihre Finanzberater ist klar: Gold gehört in jedes gut gestreute Portfolio. Doch was sollten Ärzte beim Kauf beachten? Kapitalmarktstratege Stephan Witt hat uns seine besten Tipps verraten.

Missachtung der Nebenkosten: Viele Käufer mögen das Gefühl, etwas in den Händen zu halten. So ist es nachvollziehbar, Gold physisch zu kaufen. Doch dabei muss bedacht werden, dass das wertvolle Metall gelagert werden muss. Somit muss ein Safe oder das Bankschließfach her. Die Kosten dafür können sich stark auf die Rendite auswirken.

Zu viel davon im Depot: Gold gilt immer noch als die krisensicherste Geldanlage. Gerade daher meinen viele Anleger, dass viel auch viel hilft. Dadurch erfährt das Edelmetall eine Übergewichtung im Depot. Sollte der Kurs wieder fallen, sinkt auch der Depotwert überproportional. Hier gilt: Weniger kann manchmal mehr sein.

Gold ist nicht gleich Gold: Man kann es physisch als Goldbarren und -münzen oder in Form von Wertpapieren im Depot haben. Wer es physisch kauft, ist fast immer darauf angewiesen, dieses genauso wieder zu verkaufen. Man kann von einem großen Barren nicht einfach ein Stück abschneiden und nur einen Teil verkaufen. Hier sind kleinere Münzen sinnvoller. Aber auch wer nicht physisch kauft (zum Beispiel in Form von Fonds oder Zertifikaten), ist abhängig vom Kurs. Je nach eigener Anlagestrategie kann ein Verkauf zur falschen Zeit zu hohen Verlusten führen.

Nicht immer mit dem Trend gehen: Alle tun, was alle tun, weil es alle tun. Solche Verhaltensmuster sind an den Börsen immer wieder anzutreffen. Der Fehler ist dabei Gold zu kaufen, nur weil es gerade sehr viele tun. Anleger sollten eher langfristig denken und sich an die eigene Strategie halten. Die meisten Rechnungen zeigen, dass man damit besser fährt. Sinnvoller ist es, regelmäßig (etwa monatlich) einen bestimmten Betrag in Gold zu investieren.

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