Standesbank

Gute Zahlen in schwierigem Umfeld

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2015 veröffentlicht.

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) sieht sich im für Banken eigentlich schwierigen Umfeld mit anhaltend niedrigen Zinsen weiterhin gut aufgestellt. Das zeigen die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2015 und der Ausblick auf das Gesamtjahr. „Wir haben unseren Wachstumstrend sowohl beim Ergebnis als auch bei den Geschäftsverbindungen zu unseren Kunden fortgesetzt“, äußert sich Herbert Pfennig, Sprecher des Vorstands der apoBank. Die Investitionen der Bank in den Vertrieb zahlten sich jetzt aus. Der Jahresüberschuss stieg laut Mitteilung auf 27,4 Millionen Euro (Vorjahresvergleich: 24,9 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis vor Steuern erhöhte sich um 10,4 % auf jetzt 88,2 Millionen Euro. Das Darlehensneugeschäft sei gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 von 2,5 auf 3,0 Milliarden Euro ausgebaut worden, die Einlagen seien um insgesamt 5,7 % auf 23 Milliarden Euro gestiegen. Auch die Neukundenakquisition ist laut Mitteilung erfolgreich gewesen: Mit einem Zuwachs auf

390 000 Kundenverbindungen habe die apoBank ihre bereits hohe Marktdurchdringung (Ende 2014: 382 000) weiter ausgebaut. Neuzugänge verzeichnete sie dabei sowohl bei den wirtschaftlich selbständigen Heilberuflern als auch bei Angestellten und Studenten der akademischen Heilberufe.

Insbesondere der Ausbau der Geschäftsguthaben wirkte sich positiv aus. Dabei zeichneten sowohl bestehende als auch neue Mitglieder Geschäftsanteile. Zu Jahresmitte hatte die apoBank 106 065 Mitglieder (Ende 2014: 105 864 Mitglieder).

Sie können laut Ankündigung mit einer stabilen Dividende von 4 % rechnen. Für das Gesamtjahr erwartet die Bank einen Jahresüberschuss über dem Vorjahr bei gleichzeitig weiterer Stärkung der Rücklagen.

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