Einkommenssteuer-Tipp

Handwerkerkosten absetzen: Kosten auf zwei Jahre verteilen

Wer selbst nicht handwerklich begabt ist, muss auf professionelle Hilfe zurückgreifen. Meist ist diese nicht günstig. Doch die anfallenden Handwerkerkosten sind zum Teil steuerlich absetzbar.

Das heißt: Die Steuerlast sinkt um maximal 1.200 Euro pro Jahr. Berücksichtigt wird der Steuerabzug immer in dem Jahr, in dem die Rechnung bezahlt wird.

Standen in diesem Jahr bereits viele Baumaßnahmen an, und der Abzugsbetrag ist bereits ausgeschöpft, können Auftraggeber mit dem Handwerker vereinbaren, dass die nächste Rechnung erst im Januar 2018 bezahlt wird.

Bei größeren Arbeiten ist es auch möglich, im alten Jahr eine Abschlagszahlung zu leisten und den Rest erst im kommenden Jahr zu zahlen. Schließlich steht dann wieder ein unverbrauchter Abzugsbetrag von 6000 Euro zur Verfügung.

Materialkosten sind steuerlich nicht absetzbar

Wichtig zu beachten: Die Kosten für das Material sind nicht absetzbar, sondern nur die Kosten für die Arbeitsstunden, Anfahrtskosten und Gerätemaschinenstunden. Handwerker schlüsseln die Kosten in der Regel entsprechend in der Rechnung auf.

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