Honorar

Hausärzte verdienen angeblich mehr als Fachärzte

Angeblich verdienen deutsche Hausärzte im Schnitt besser als ihre fachärztlichen Kollegen. Das hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) berechnet.

Demnach stieg das durchschnittliche Honorar eines Hausarztes im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 206.000 Euro. Dagegen errechnete die KBV pro Facharzt lediglich ein durchschnittliches Jahreshonorar von knapp 203.000 Euro. Das entspreche im Vergleich zu 2008 einer Honorarsteigerung von rund sechs Prozent, so die KBV.

Der KBV zufolge schnitten innerhalb der Hausarzt-Gruppe Internisten und Kinderärzte honorartechnisch besonders gut ab. Während klassische Haus- und Allgemeinärzte etwas weniger als die durchschnittlichen 206.000 Euro verdienten, lag das Honorar ihrer pädiatrischen und internistischen Kollegen der KBV zufolge leicht über dem errechneten Jahresmittel.

Angesichts dieser Zahlen widersprach KBV-Chef Dr. Andreas Köhler der Aussage des Deutschen Hausärzteverbandes (DHÄV), dass seine Mitglieder unterdurchschnittlich verdienen. Schließlich hätten die Allgemeinmediziner die Nase nicht nur beim Honorar, sondern auch beim Ertrag inzwischen vorn, verwies er. Seinen Berechnungen zufolge bleibt dem deutschen Durchschnittshausarzt nach Abzug der Kosten jährlich ein Gewinn von 100.000 Euro. Die durchschnittliche Facharztpraxis liege dagegen unterhalb dieser Grenze, so der KBV-Chef.

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