Privatliquidation

Integrierter Abrechnungsservice spart Zeit und sorgt für Sicherheit im Honorar

„Privatabrechnung? Das macht bei uns schon die Kollegin!“ Eine Aussage, die in vielen Arztpraxen zu hören ist. Doch wer die Abrechnung in Eigenregie macht, ahnt oft nichts von den Kosten, die sich unbemerkt summieren. Das gilt besonders für Neugründer und Mediziner, die eine bestehende Praxis übernehmen. Die Auslagerung der Abrechnung an einen externen Abrechnungsservice kann dem gesamten Praxisteam Arbeitserleichterung verschaffen. Noch komfortabler ist es, den gesamten Finanzprozess direkt aus dem eigenen Arztinformationssystem heraus zu steuern.

Unabdingbar für die Zukunftssicherung einer Arztpraxis ist eine erfolgreiche Privatabrechnung. Dafür notwendig sind tiefgehende Kenntnisse rund um die GOÄ-Abrechnung, all ihren Regelungen und wiederum deren Auswirkung auf die Liquidität und sogar die Zufriedenheit der Patienten. Eine vollständige und umfassende Privatabrechnung verursacht darüber hinaus einen enormen Verwaltungsaufwand, der vom Praxisteam im täglichen Praxisbetrieb zusätzlich bewältigt werden muss: Von der Adressprüfung zum Rechnungsdruck, über Versand und Mahnwesen, bis hin zur Zuordnung der Zahlungseingänge. Arbeitsschritte, die Zeit kosten. Zeit in der sich das Praxisteam nicht auf die Patientenbindung konzentrieren kann. Immer mehr Ärzte entscheiden sich vor diesem Hintergrund für die Auslagerung der Privatliquidation.

Weniger Verwaltungsaufwand und schneller zum verdienten Geld

Das Outsourcing von Arbeitsprozessen wie dem Rechnungsmanagement an einen externen Abrechnungsservice entlastet das gesamte Praxisteam von Verwaltungstätigkeiten. So übernehmen Abrechnungsservices meist den Schriftwechsel mit Patienten und Kostenträgern z. B. über strittige Ziffern (Erstattungsservice) sowie die Vereinbarung von Teilzahlungen und Stundungen mit dem Patienten. Die dadurch gewonnene Zeit kann ganz für eine intensivere Patientenbetreuung genutzt werden. Neben der enormen Zeitersparnis im Arbeitsalltag verhelfen Abrechnungsstellen jedoch auch zu einer höheren Honorarsicherheit. Oft erfolgt von den Anbietern eine Überprüfung der Privatliquidationen auf Vollständigkeit und Plausibilität, wodurch Honorarverluste vermieden werden können. Gleichzeitig erhöhen die oftmals möglichen Honorarvorauszahlungen die Liquidität der Praxis.

Richtig dokumentieren – Honorarverluste vermeiden!

Die richtige Dokumentation der Behandlung gehört zu den täglichen ärztlichen Aufgaben. Ziel ist eine optimale Versorgung der Patienten im Verlauf einer Behandlung. Die Dokumentation erfüllt aber auch einen wirtschaftlichen Zweck, denn sie ist Grundlage der späteren Liquidation. Ist ein Behandlungsschritt, eine Beratung, ein besonderer Aufwand oder eine Auslage nicht dokumentiert, ist das Honorar so gut wie verloren. Es ist somit von herausragender Bedeutung, Dokumentationslücken aufzudecken und zu beseitigen. Nur so kann das GOÄ-Potential der Arztpraxis vollständig ausgeschöpft und eine optimale Abrechnung ermöglicht werden. Da dies nicht immer so einfach ist, bieten private Abrechnungsdienstleister (z. B. CGM MEDISTAR Abrechnungsservice) einen sogenannten „Live-Check“ an. In einem Expertentermin per Teamviewer werden hierbei Arztpraxen gezielt zur GOÄ beraten. Dabei sieht die Praxis ganz konkret, wo bei ihr noch Potenzial versteckt ist. Der Live-Check zeigt erfahrungsgemäß ein Potenzial von 5 – 15 % mehr Privatliquidation. Auch eine Praxisanalyse sowie konkrete Empfehlungen, wo und wie die Liquidation verbessert werden kann, sind hier möglich.

Finanzprozesse direkt aus dem Arztinformationssystem heraus steuern

Neben der Möglichkeit, den Prozess der ärztlichen Privatliquidation an externe Unternehmen, die privaten Abrechnungsstellen, abzutreten, bieten Hersteller wie CompuGroup Medical Deutschland AG, einen eigenen Service zur Unterstützung der Abrechnung, direkt im Arztinformationssystem, an. Als Beispiel kann hier der CGM MEDISTAR Abrechnungsservice genannt werden, der es ermöglicht, die Abrechnung direkt aus der Praxisverwaltungssoftware heraus zu organisieren. Dieser integrierte Abrechnungsservice hat den entscheidenden Vorteil, dass damit alle Prozesse in einem einzigen System vereint sind. Mit nur einem Klick in der gewohnten Systemumgebung kümmert sich der Abrechnungsservice um eine erfolgreiche Privatabrechnung. Die Integration in das Arztinformationssystem bietet ein leichtes Handling, von der Datenabgabe über das Formular für die Patienten bis zum Klick in das Kundencenter. Der Software-Anbieter übernimmt somit alle Aufgaben, die auch eine externe Abrechnungsstelle übernehmen würde. Darunter die zeitintensiven Verwaltungsarbeiten, wie Rechnungsdruck und -versand, Buchhaltung, Mahnwesen oder die Beratung zur optimalen Abrechnung ohne Honorarverluste.

The following two tabs change content below.

Jürgen Veit

Jürgen Veit

Leiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Jürgen Veit ist bei der CompuGroup Medical Deutschland AG für die Kommunikation D-A-CH verantwortlich. Der Kommunikationswirt war vorher rund 25 Jahre in führenden Funktionen in internationalen Kommunikationsagenturen tätig.

Anzeige

Kostenloses Webinar zum Thema Telematikinfrastruktur

Das Thema Telematikinfrastruktur (TI) ist allgegenwärtig. In unserem Webinar „Expertenwissen: Das Wichtigste zur TI in nur 30 Minuten” möchten wir Ihnen als Praxisentscheider(in) die TI und dere... Mehr
Author's imageJürgen VeitLeiter Kommunikation D-A-CH bei CompuGroup Medical Deutschland AG

Weitere Artikel zum Thema:

Privatversicherung

Entscheidungshilfen für Patienten


Personal

Mehr Honorar für MFA


Verpflegungsmehraufwendungen

Neue Pauschalbeträge für Auslandsreisen


IGeLn - aber richtig

Neuer Ratgeber für Ärzte


Verfahren vor dem Bundesgerichtshof

Benzinrechnung für Dienstwagen beim Finanzamt einreichen


Anzeige