Privatleistungen

Zahlungsausfälle im vierstelligen Bereich

Die Hälfte aller niedergelassenen Ärzte hat regelmäßig Zahlungsausfälle, weil Patienten Privatleistungen nicht begleichen.

Immer mehr Ärzte haben Probleme mit Patienten, die ihre Rechnungen für Privatleistungen nicht begleichen. Das hat die Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2011“ der Stiftung Gesundheit ergeben. Ungefähr jeder dritte Arzt hat Verluste im vierstelligen Euro-Bereich.

Bei der Befragung gab weniger als die Hälfte der Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten an, dass bei ihnen keine oder nur sehr wenige Zahlungsausfälle vorkommen. Knapp die Hälfte der Ärzte hat nach eigenen Angaben häufigere Ausfälle, konkret in ein bis fünf Prozent der Fälle. Etwa jeder zehnte Arzt ist von Zahlungseinbußen bei mehr als fünf Prozent der Fälle betroffen.

Entsprechend differenziert ist das Ausfallvolumen: 5,5 Prozent der Befragten beklagen einen jährlichen Zahlungsausfall von über 5.000 Euro. Etwa ein Viertel verliert jährlich zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Rund die Hälfte der Ärzte beziffert ihre jährlichen Außenstände im Volumen unter 1.000 Euro. 16,2 Prozent der Ärzte haben keine oder nur sehr geringe Zahlungsausfälle bei Privatleistungen zu beklagen.

Die GGMA Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse führte die Studie im Auftrag der Stiftung Gesundheit durch. Hier finden Sie die Kurzfassung der Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2011“.

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