Berufsunfähigkeitspolice

Versicherungsprämien: Jetzt sparen Sie bis zu 30 Prozent!

Das ist in der Assekuranz schon arg selten: Einige Anbieter senken Versicherungsprämien für Berufsunfähigkeits-Policen. Doch sind die Bedingungen wichtiger als die Prämien.

Die BU-Policen werden preiswerter. Jetzt gibt es neue differenziertere Einstufungskriterien wie etwa Bildung, Position und Alter. Je höher die Qualifikation, desto günstiger die Prämie. Der Abschlag geht bis zu 30 Prozent. Nur: Das nützt wenig, wenn die Hürden zu hoch sind. Nach einer neuen Untersuchung der Makler Helge Kühl und Ingrid Herden wurden nur 16 Prozent der Anträge problemlos abgewickelt, 41 Prozent kamen gar nicht durch und 37 Prozent nur mit Einschränkungen.

Bei der Ärzteversorgung sind indes die Bedingungen noch rigider. Dort wird erst gezahlt, wenn eine hundertprozentige Berufsunfähigkeit als Arzt vorliegt. Wer noch in der Lage ist, „irgendeine ärztliche Tätigkeit“ auszuüben, kriegt nichts. Ein Hausarzt erhält also keine BU-Bezüge, wenn er aus gesundheitlichen Gründen seine Praxis aufgeben muss, aber als angestellter Arzt und Gutachter weiter tätig sein kann.

In diese Bresche springen die Lebensversicherer gern. Weil sie die totale Praxisaufgabe nicht verlangen und nur bestimmte BU-Grade versichern. Aber: Geht es um die Leistungen, wird bei ihnen jetzt noch genauer geprüft als noch vor fünf oder zehn Jahren. Berufsunfähigkeit müssen Sie heute akribischer denn je nachweisen. Zunächst fahnden die Versicherer pingelig nach Falschangaben im Antrag. Der zweite Prüfstein ist die BU-Begründung im Leistungsfall. Und da ist die Grauzone groß. Vor allem im psychischen und orthopädischen Bereich. Die eindeutig medizinischen Sachverhalte sind in der Minderzahl. Das Hickhack ist vorprogrammiert. „Der Leistungsfall ist strittig wie nirgends sonst“, sagen die Verbraucherschützer.

Zudem: Fast alle Ärzte haben ihre BU-Police bis zum 60. oder 65. Lebensjahr abgeschlossen. Aber die Rente startet inzwischen erst ab 67! Dazwischen besteht keine Absicherung – eine eklatante Versorgungslücke, wie die Deutsche Ärzteversicherung meint: „Unterstellt man eine BU-Zahlung von 3.000 Euro im Monat, so summiert sich das bei zwei Jahren auf 72.000 Euro, über sieben Jahre sogar auf 252.000 Euro!“ Das Unternehmen bietet eine entsprechende Ergänzungslösung an. Ein 40-jähriger Allgemeinarzt, dessen BUPolice mit 65 endet, würde in diesem Falle rund 36 Euro im Monat für eine Zusatzpolice zahlen.

A&W-DOKU

Folgende Versicherer …
… bieten seit Herbst 2010 beziehungsweise seit Jahresbeginn 2011 im Neugeschäft günstigere BU- Tarife an:

  • Alte Leipziger,
  • Continentale,
  • Nürnberger,
  • Württembergische und
  • Zürich.
Anzeige

Wie Sie mit diesem Trick die Beiträge nebst Zinsen Ihrer Lebensversicherung zurückfordern können

Lebens- und Rentenversicherungen, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden, kamen zumeist widerrechtlich zustande und können rückabgewickelt werden. Das entschied letzthin der Bundesgerichtsh... Mehr
Author's imageServiceredaktion

Weitere Artikel zum Thema:

Gesamtbetrag spart Zinsen

Versicherungsprämien: Geld sparen durch Jahreszahlung



Hohe Gebühren bei Fonds

Vergleich der Gebühren hilft Kosten sparen


Absicherung für den Ernstfall

Risikolebensversicherung: Absicherung für die Familie


Berufsunfähigkeit

Spezielle Versicherung für Ärzte


Anzeige