Neuer Höchststand

Krise: Coronavirus treibt Goldpreis nach oben

Lange schon gilt Gold als in unsicheren Zeiten verlässliche Anlage. Kein Wunder also, dass auch die Coronavirus-Krise die Nachfrage hochtreibt. Das zeigt der neue Rekordstand.

Gold profitiert wegen der Coronavirus-Krise immer mehr von seinem Status als sicherer Anlagehafen. Am Montag (24. Februar) stieg der Preis des Edelmetalls auf einen neuen siebenjährigen Höchststand.

In der Spitze wurden für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) 1679 US-Dollar gezahlt. Das ist der höchste Stand seit Februar 2013. In Euro wurde ein neuer Rekordstand von 1550 Euro erreicht.

Die Ausbreitung des Coronavirus sorgt schon seit einiger Zeit für einen starken Zulauf in Goldanlagen. Laut Fachleuten sind vor allem Indexfonds gefragt, die mit physischem Gold gedeckt sind (ETFs). Zuletzt habe vor allem die fortschreitende internationale Verbreitung des Virus Sorgen hervorgerufen, hieß es am Markt. Betroffen sind außerhalb Chinas vor allem Südkorea und Iran, in Europa insbesondere Italien. Gold gilt traditionell als Absicherung in ungewissen Zeiten.

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