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KSK-Pharma schrumpft sich gesund

Die badische Generikagesellschaft KSK-Pharma hat ihr Aktienrückkaufprogramm im Sommer dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen und ihr Grundkapital um knapp ein Drittel herabgesetzt.

Der nach dem Beschluss der Hauptversammlung vorgesehene Betrag von 1,5 Millionen Euro zum Rückkauf eigener Aktien wurde vollständig ausgeschöpft. Die Gesellschaft hat anschließend ihr Grundkapital durch das Einziehen von Aktien um 142.972 Euro auf 297.028 Euro herabgesetzt, was 297.028 Stammaktien mit einem Nennwert von je einem Euro entspricht. Der Kurs der Aktie wurde im Chart auf der Internetseite des Unternehmens zwischenzeitlich auf 10,20 Euro angehoben. Die Verwahrung der KSK-Aktien (WKN 633 670) erfolgt kostenfrei durch das Unternehmen selbst, welches auch den Handel organisiert (aktie@ksk-pharma.de).

Der Omeprazol-Rabattvertrag mit den AOKen, der 2009 für einen erheblichen Anstieg bei Umsatz und Gewinn gesorgt hat, läuft 2011 aus. Im Sommer dieses Jahres hat KSK-Pharma weitere Rabattverträge mit der KKH-Allianz und der DAK abgeschlossen.

A&W-Tipp
Wegen erheblicher Unsicherheiten können Käufe derzeit nicht empfohlen werden. Eine genaue Beurteilung der Unternehmensentwicklung ist zudem aufgrund einer zurückhaltenden Informationspolitik schwierig. Aktionäre sollten ihre Papiere auf jeden Fall halten, bis die Zahlen für 2010 vorliegen, die ordentliche Ergebnisse erwarten lassen. Falls die kommende Hauptversammlung wieder einen Rückkauf eigener Aktien beschließt, bietet dies voraussichtlich eine günstige Gelegenheit zum Ausstieg.

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