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Lebenshaltungskosten: Wie viel nach der Miete vom Gehalt übrig bleibt

Die ostdeutschen Bundesländer hinken bei den Gehältern von Beschäftigten auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch hinter den westdeutschen Ländern hinterher. Allerdings unterscheiden sich die Lebenshaltungskosten auch deutlich, wie eine Auswertung des Jobportals Stepstone in Zusammenarbeit mit dem Immobilienportal Immowelt zeigt.

Untersucht wurden die Durchschnittsgehälter und -mieten in 384 Stadt- und Landkreisen. Ein Vergleich der größten Städte in Ost und West zeigt, wie groß der Anteil der Miete am Einkommen ist: Wer in München lebt, verdient zwar mit 61.100 Euro brutto pro Jahr gut, muss aber auch fast 30 Prozent für die Miete ausgeben. In Hamburg liegt der Anteil bei 22,3 Prozent.

Im Osten ist Berlin die Stadt, in der der größte Gehaltsanteil für die Miete drauf geht: Von durchschnittlich 51.700 Euro Bruttojahresgehalt zahlen Berlinerinnen und Berliner 23,4 Prozent Miete. In Leipzig sind es 20,5 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt.

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