Honorarumsätze

Honorare: Leichter Anstieg in 2013

Die Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten konnten im Jahr 2013 im Vergleich zum Jahr 2012 leichte Honorarzuwächse verzeichnen.

Dies sind die Ergebnisse des jetzt erschienen Honorarberichts der KBV: Der durchschnittliche Honorarumsatz je Arzt erhöhte sich im Jahr 2013 gegenüber 2012 um 4269 Euro auf 205 357 Euro. Dies bedeutet eine Steigerung von 2,1 %. Für den Honorarumsatz je Behandlungsfall stellt sich eine Steigerung um 0,66 Euro auf durchschnittlich 60,56 Euro im Quartal dar (+1,1 %).

Jede zehnte Leistung weiterhin unbezahlt

Zugenommen hat im Jahr 2013 auch die Zahl der behandelnden Ärzte – bei den Hausärzten um 0,4 %. Gleichzeitig erhöhten sich die Behandlungsfallzahlen je Arzt im hausärztlichen Bereich um 2,4 %. Auch die Zahl der Fachärzte in der vertragsärztlichen Versorgung nahm um 1,8 % zu. Die fachärztlichen Behandlungsfälle stiegen im Bundesdurchschnitt um 2,3 %.

Im vierten Quartal 2013 hat sich der Honorarumsatz je Arzt im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,0 % erhöht. Dies entspricht einem Plus von 1980 Euro bei einem Quartalsumsatz von nun 51 886 Euro. Auch der Honorarumsatz je Behandlungsfall ist gestiegen. Er legte um 3,2 % zu, was einen Zuwachs von 1,93 Euro und einen Quartalswert von 61,91 Euro bedeutet.

Für den hausärztlichen Versorgungsbereich stieg der Honorarumsatz im vierten Quartal 2013 je Arzt um 4,9 % (+2428 Euro auf 52 003 Euro), der Honorarumsatz je Behandlungsfall erhöhte sich um 4,0 % (+2,36 Euro auf 61,27 Euro).

Ähnliche Werte lassen sich auch bei den Fachärzten feststellen. Ihr Honorarumsatz je Arzt stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,9 % (+1864 Euro auf 50 154 Euro), der Honorarumsatz je Behandlungsfall um 2,9 % (+1,86 Euro auf 66,38 Euro).

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