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Finanz-Wiki

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Personalkosten

Man darf bei Kalkulationen nie vergessen: Es gibt nicht nur die direkten Personalkosten (Gehälter), sondern auch die indirekten (Personalnebenkosten/Sozialkosten). Oft werden auch Einarbeitungs- und Fortbildungskosten und die betriebliche Altersvorsorge nicht berücksichtigt. Die Personalkosten werden in der betriebswirtschaftlichen Auswertung meist als erster Kostenblock aufgeführt und umfassen Gehälter und Lohnnebenkosten. Wichtig ist, die Produktivität der Mitarbeiter zu Mehr...

Persönliche Leistungserbringung

Dem Praxisinhaber werden die ärztlichen selbstständigen Leistungen des angestellten Arztes zugerechnet, auch wenn sie in der Nebenbetriebsstätte der Praxis erbracht werden und der Vertragsarzt abwesend ist. Dies gilt auch für fachärztliche Leistungen eines angestellten Arztes eines anderen Fachgebiets, auch wenn der Praxisinhaber sie nicht selbst miterbracht oder beaufsichtigt hat.

Pfändung

Die Pfändung ist die grundsätzlich und alleinig dem Staat vorbehaltene Beschlagnahme eines Gegenstands oder Werts zwecks Absicherung oder Befriedigung einer Gläubigerforderung.

Plausibilitätsprüfung

Im Rahmen der Plausibilitätsprüfung bilden sogenannte Aufgreifkriterien ein zentrales Instrument zur Beanstandung der KV-Abrechnung. Dabei geht es nicht nur um die Aufdeckung absichtlicher oder unabsichtlicher Fehler und die Kontrolle der Stimmigkeit der abgerechneten Leistungen, sondern auch um die Überprüfung der Leistungszeiten und der Tageszeit- und Quartalszeitprofile.

Point of Sale ohne Zahlungsgarantie

Gleicher Ablauf wie beim Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV). Beim Point of Sale wird aber anhand einer Sperrdatei online geprüft, ob die Karte als verloren oder gestohlen gemeldet wurde. Falls sich die Karte in der Datei befindet, wird der Vorgang abgebrochen. Weil diese Methode als veraltet gilt, wird sie Ende 2006 vom Bankenverband ZAK eingestellt.

pro rata temporis-Prinzip

Mit pro rata temporis bzw. dem pro-rata-temporis-Prinzip ist eine zeitanteilige Verteilung gemeint. Das Prinzip kommt vor allem im Wirtschaftsbereich zum Einsatz und meint in der Regel die Verteilung eines Geldbetrages über mehrere Zeitabschnitte. Das Prinzip kommt beispielsweise bei der anteiligen Auszahlung von Lebensversicherungen vor. Auch wenn große Aufträge schrittweise parallel zur Leistungserbringung bezahlt werden, ist Mehr...

Prüfung bei Überschreitung der Durchschnittskosten je definierter Dosiereinheit

Die Prüfung der Verordnungsweise des Arztes bei Überschreitung der Durchschnittskosten je definierter Dosiereinheit (DDD) ist eine neue Variante in der Wirtschaftlichkeitsprüfung.

Prüfungsmodalitäten Wirtschaftlichkeits- und Plausibilitätsprüfung

Die beiden Prüfungsmodalitäten der Wirtschaftlichkeits- und Plausibilitätsprüfungen unterscheiden sich materiell-rechtlich: Bei der Plausibilitätsprüfung prüft die KV, ob die abgerechneten Leistungen korrekt und im vorgegebenen Zeitrahmen erbracht wurden und erbracht werden konnten. Bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung prüft eine Prüfungsstelle, ob die Leistungen auch wirtschaftlich, sparsam und angemessen erbracht wurden, das heißt, ob zu viel abgerechnet und unwirtschaftlich Mehr...

Prüfungsvereinbarung

Grundlage der Wirtschaftlichkeitsprüfung ist die Prüfungsvereinbarung, die die für den Vertragsarzt zuständige Kassenärztliche Vereinigung mit den Krankenkassen abschließt.

Prüfungsverfahren

Das Prüfungsverfahren startet in erster Instanz mit der Entscheidung des Prüfungsausschusses. Gegen eine belastende Entscheidung des Prüfungsausschusses kann der Vertragsarzt innerhalb von einem Monat Widerspruch erheben.

Prüfverfahren

Ein Prüfverfahren wird erst mehrere Monate nach Ablauf des Kalenderjahres eingeleitet, deshalb kommt es auf die exakte Dokumentation an. Es ist für Vertragsärzte schwierig, nach dieser Verzögerung noch alle Praxisbesonderheiten zur Geltung zu bringen.

Punktzahlen

Die ärztlichen Fortbildungsmaßnahmen sind nach Kategorien (A bis H) gegliedert. Für jede dieser acht Kategorien wurden ganz bestimmte Punktzahlen festgelegt.

PVS-PQ

Das Praxis-Qualitätsmanagement- System der Privatärztlichen Verrechnungsstelle Rhein-Ruhr/Berlin- Brandenburg ist ein kompaktes QM-System, das Niedergelassenen einen kostengünstigen Einstieg ins Praxisqualitätsmanagement ermöglicht. In einem eineinhalbtägigen Workshop werden die Grundlagen des QM für die Arztpraxis vermittelt.

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