Icon Navigation öffnen

Finanz-Wiki

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Z

Natürliche Person

Natürliche Personen sind in unserer Rechtsordnung Menschen, die Träger von Rechten und Pflichten sein können, also eine Rechtsfähigkeit besitzen. Das Gegenstück sind juristische Personen, also rechtsfähige Gesell- oder Körperschaften.

Nebenbetriebsstätten

Vertragsärztliche Tätigkeiten außerhalb des Vertragsarztsitzes (Betriebsstätte) an weiteren Orten (Nebenbetriebsstätte) sind zulässig, wenn dies die Versorgung der Versicherten an den weiteren Orten verbessert und die ordnungsgemäße Versorgung der Versicherten am Ort des Vertragsarztsitzes nicht beeinträchtigt wird.

Nebenforderung

Als Nebenforderung bezeichnet man die Forderung, die sich aufgrund des Zahlungsverzugs des Schuldners ergibt, etwa Bankgebühren, Mahngebühren oder Inkassokosten.

Nettomietrendite

Nettomietrendite: Sie berücksichtigt zusätzlich die Nebenkosten beim Kauf des Objekts, sowie die Verwaltungs- und Instandhaltungskosten, die der Eigentümer nicht, wie die übrigen Betriebskosten, auf den Mieter umlegen kann.

Nicht umlagefähige Betriebskosten

Nicht umlagefähige Betriebskosten: Diese beinhalten unter anderem Kosten für den Steuerberater, die Hausverwaltung, Kosten für die Instandhaltung sowie Abschreibungen und Rücklagen. Nicht umlagefähig bedeutet: Der Mieter muss sich nicht daran beteiligen.

Offenbarungseid

Der Offenbarungseid ist die frühere Bezeichnung für eine eidesstattliche Versicherung, in der die Richtigkeit eines vom Schuldner vorgelegten Vermögensverzeichnisses nach erfolglos verlaufener Zwangsvollstreckung bekräftigt wird.

Online-Banking

Die Abwicklung von Bankgeschäften über den PC hat einige Vorteile für das Rechnungswesen. Der Arzt kann aktuellste Daten bequem von zu Hause oder der Praxis aus abrufen und seine Bankgeschäfte unabhängig von den Schalteröffnungszeiten der Bank tätigen. In vielen Fällen ist es sogar möglich, die Kontodaten in andere Programme für die Buchhaltung oder für Praxis- Mehr...

Personalkosten

Man darf bei Kalkulationen nie vergessen: Es gibt nicht nur die direkten Personalkosten (Gehälter), sondern auch die indirekten (Personalnebenkosten/Sozialkosten). Oft werden auch Einarbeitungs- und Fortbildungskosten und die betriebliche Altersvorsorge nicht berücksichtigt. Die Personalkosten werden in der betriebswirtschaftlichen Auswertung meist als erster Kostenblock aufgeführt und umfassen Gehälter und Lohnnebenkosten. Wichtig ist, die Produktivität der Mitarbeiter zu Mehr...

Persönliche Leistungserbringung

Dem Praxisinhaber werden die ärztlichen selbstständigen Leistungen des angestellten Arztes zugerechnet, auch wenn sie in der Nebenbetriebsstätte der Praxis erbracht werden und der Vertragsarzt abwesend ist. Dies gilt auch für fachärztliche Leistungen eines angestellten Arztes eines anderen Fachgebiets, auch wenn der Praxisinhaber sie nicht selbst miterbracht oder beaufsichtigt hat.

Pfändung

Die Pfändung ist die grundsätzlich und alleinig dem Staat vorbehaltene Beschlagnahme eines Gegenstands oder Werts zwecks Absicherung oder Befriedigung einer Gläubigerforderung.

Plausibilitätsprüfung

Im Rahmen der Plausibilitätsprüfung bilden sogenannte Aufgreifkriterien ein zentrales Instrument zur Beanstandung der KV-Abrechnung. Dabei geht es nicht nur um die Aufdeckung absichtlicher oder unabsichtlicher Fehler und die Kontrolle der Stimmigkeit der abgerechneten Leistungen, sondern auch um die Überprüfung der Leistungszeiten und der Tageszeit- und Quartalszeitprofile.

Point of Sale ohne Zahlungsgarantie

Gleicher Ablauf wie beim Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV). Beim Point of Sale wird aber anhand einer Sperrdatei online geprüft, ob die Karte als verloren oder gestohlen gemeldet wurde. Falls sich die Karte in der Datei befindet, wird der Vorgang abgebrochen. Weil diese Methode als veraltet gilt, wird sie Ende 2006 vom Bankenverband ZAK eingestellt.

Prüfung bei Überschreitung der Durchschnittskosten je definierter Dosiereinheit

Die Prüfung der Verordnungsweise des Arztes bei Überschreitung der Durchschnittskosten je definierter Dosiereinheit (DDD) ist eine neue Variante in der Wirtschaftlichkeitsprüfung.

Prüfungsmodalitäten Wirtschaftlichkeits- und Plausibilitätsprüfung

Die beiden Prüfungsmodalitäten der Wirtschaftlichkeits- und Plausibilitätsprüfungen unterscheiden sich materiell-rechtlich: Bei der Plausibilitätsprüfung prüft die KV, ob die abgerechneten Leistungen korrekt und im vorgegebenen Zeitrahmen erbracht wurden und erbracht werden konnten. Bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung prüft eine Prüfungsstelle, ob die Leistungen auch wirtschaftlich, sparsam und angemessen erbracht wurden, das heißt, ob zu viel abgerechnet und unwirtschaftlich Mehr...

Prüfungsvereinbarung

Grundlage der Wirtschaftlichkeitsprüfung ist die Prüfungsvereinbarung, die die für den Vertragsarzt zuständige Kassenärztliche Vereinigung mit den Krankenkassen abschließt.

Login erfolgreich

Sie haben Sich erfolgreich bei arzt-wirtschaft.de angemeldet!

×