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Finanz-Wiki

  • Überweisungen

    Bei der Überweisung zu Auftragsleistungen (Definitionsauftrag oder Indikationsauftrag) ist der auftragserteilende Arzt für die Notwendigkeit der Auftragserteilung verantwortlich. Die Wirtschaftlichkeit der Auftragsausführung ist auf jeden Fall vom auftragausführenden Arzt zu gewährleisten.

  • Umsatz

    Umsatz ist die Summe der Einnahmen einer Praxis, die sie mit ihren Leistungen erzielt. Der Wert ist in der betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) in der ersten Zeile ausgewiesen.

  • Umsatzbeteiligung

    Der natürliche Solidarisierungseffekt der Praxismitarbeiterinnen mit den Patienten kann den Verkauf von IGeL-Leistungen behindern. Es ist daher notwendig, dass die Helferinnen von den Mehr…

  • Umsatzrendite

    Die Umsatzrendite ist die am häufigsten benutzte Kennzahl. Für jede Fachrichtung liegen dazu umfangreiche Vergleichszahlen bei Banken und spezialisierten Steuerberatern vor. Die Umsatzrendite Mehr…

  • Unpfändbarkeit

    Aus sozialen Gründen werden Schuldner durch das Gesetz hinsichtlich der Gegenstände, die der Zwangsvollstreckung unterliegen, in bestimmtem Umfang geschützt.

  • Unterwerfungsklausel

    Eine Unterwerfungsklausel ist in einer vollstreckbaren Urkunde die Erklärung des Schuldners, dass er sich wegen der darin enthaltenen Ansprüche der sofortigen Zwangsvollstreckung unterwirft.

  • Unwirtschaftliche Arzneimittel

    Nach Paragraf 34 Abs. 3 SGB V dürfen unwirtschaftliche Arzneimittel nicht verordnet werden. Als unwirtschaftlich gelten Arzneien, _ die für das Therapieziel oder zur Minderung von Risiken nicht erforderliche Bestandteile enthalten, _ deren Wirkung wegen der Vielzahl der enthaltenen Wirkstoffe nicht mit ausreichender Sicherheit beurteilt werden kann oder _ deren therapeutischer Nutzen nicht nachgewiesen ist.

  • Variable Kosten

    Im Gegensatz zu den konstanten Fixkosten sind variable Kosten direkt abhängig von der Leistungsmenge einer Praxis. In dem Maß, in dem die Menge Mehr…

  • Verbraucherinsolvenzverfahren

    Die Verbraucherinsolvenz betrifft Privatpersonen, aber auch Kleingewerbetreibende und Freiberufler. Es handelt sich um ein vereinfachtes Insolvenzverfahren, das für natürliche Personen gilt, die keine oder aber nur eine geringfügige selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit ausüben.

  • Vergleich

    Der Vergleich ist ein gegenseitiger Vertrag, durch den der Streit oder auch die Ungewissheit der Parteien im Wege eines gegenseitigen Nachgebens letztlich beseitigt werden können.

  • Verjährung

    Die Vorschriften über die Verjährung von Zahlungsansprüchen sind grundlegend geändert worden. Statt der bisherigen Fristen von zwei, beziehungsweise vier Jahren, gilt nun eine einheitliche Verjährungsfrist von drei Jahren.

  • Verjährungsunterbrechung

    Eine Verjährungsunterbrechung tritt ein, wenn der Schuldner den Anspruch durch Abschlagszahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung oder in anderer Weise anerkennt, der Gläubiger seinen Anspruch gerichtlich geltend macht oder im Mahnverfahren einen Mahnbescheid erwirkt.

  • Verkauf

    Das A und O für den Verkauf von IGeL-Leistungen ist die Einstellung des Arztes zu der angebotenen Leistung. Entscheidend für den Patienten ist Mehr…

  • Vertikalvergleich

    Die Wirtschaftlichkeit der Behandlungsweise eines Vertragsarztes kann anhand eines Vergleichs mit eigenen Abrechnungswerten aus früheren Quartalen geprüft werden. Allerdings nur, wenn andere geeignete Prüfungsarten für den Fall hier nicht zur Verfügung stehen.

  • Verträge

    Die Disease-Management-Programme richten sich nach den Verträgen, die die Krankenkassen und KVen abschließen. Sie müssen vom Bundesversicherungsamt akkreditiert werden.