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Finanz-Wiki

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Break-even-Point

Der Break-even-Point ist eine gängige Bezeichnung für die Gewinnschwelle, die den Übergang einer Investition oder einer kompletten Praxis aus der Verlust- in die Gewinnzone und umgekehrt markiert (siehe A&W-Infografik). Beim Erreichen des Break-even-Points sind die fixen und die variablen Kosten der Investition oder der Praxis gedeckt. Im Break-even-Point ist das Ergebnis die berühmte „Schwarze Null“, Mehr...

Bringschuld

Hierunter versteht man eine Schuld, bei der der Geschäftssitz des Gläubigers der Erfüllungsort ist. Die Schulden hat der Schuldner auf seine Gefahr und auf seine Kosten an den Geschäftssitz des Gläubigers zu übermitteln. Wenn nicht anders vereinbart, sind ärztliche Honorare Bringschulden der Patienten. Es kommt somit nicht darauf an, wann ein Schuldner den offen stehenden Mehr...

Bruttomietrendite

Die Bruttomietrendite ist die Relation zwischen den jährlichen Kaltmiete einer Wohnung oder eines Hauses und dem Kaufpreis ohne den beim Erwerb anfallenden Gebühren.

Buchführung

Buchführung oder Finanzbuchhaltung nennt man den Teil des Rechnungswesens, der eine fortlaufende, chronologische, lückenlose und systematische Erfassung aller Geschäftsvorfälle anhand von Belegen umfasst.

Bürgschaft

Bürgschaften werden durch Vertrag zwischen Bürgen und Gläubiger begründet, in dem sich eine Person, der Bürge, gegenüber dem Gläubiger verpflichtet, für die Einlösung einer fremden Verbindlichkeit einzustehen. Ziel der Bürgschaft ist es, die Verbindlichkeit abzusichern. Die Bürgschaft ist in der Regel also ein einseitig verpflichtender Vertrag, durch den sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger (etwa Mehr...

Cash-Flow

Mit Cash-Flow wird die Kennzahl für den erwirtschafteten Zahlungsmittelüberschuss in einer festgelegten Periode bezeichnet. Er gibt Auskunft über die Liquidität einer Praxis. Der Cash-Flow zeigt an, welche Mittel für Investitionen, Schuldentilgung und Gewinnentnahme zur Verfügung stehen. Für Kreditgeber ist er ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Kreditwürdigkeit. Gebildet wird er aus der Summe von Mehr...

Charttechnik

Charttechnik: beschäftigt sich vorrangig mit Kursmustern. Diese lassen sich unterscheiden in Fortsetzungsformationen (Flaggen, Wimpel) und Umkehrformationen (Schulter-Kopf-Schulter).

Controlling

Controlling ist ursprünglich ein Begriff aus der Regeltechnik und bedeutet sinngemäß planen, vergleichen und steuern. In der Praxis wird es als System der Gewinnsteuerung genutzt, das über die Grenzen der klassischen Finanzbuchhaltung hinaus geht. Mit Hilfe eines funktionierenden Controllings können Abweichungen vom Geplanten rechtzeitig festgestellt und gegebenenfalls korrigiert werden. In Zeiten immer schnellerer Veränderungen im Mehr...

Debitoren

So werden die Schuldner genannt, Kreditoren werden die Gläubiger genannt. In der kaufmännischen Praxis, insbesondere im Forderungsmanagement, wird der Begriff Debitoren sowohl für die ausstehenden Rechnungsbeträge als auch für die Kunden verwendet, die Dienstleistungen auf Kredit beziehen.

Deckungsbeitrag

Mit Deckungsbeitrag (Bruttogewinn) bezeichnet man den erwirtschafteten Betrag einer Leistung nach Abzug der variablen Kosten. Eine Deckungsbeitragsrechnung ist also eine Teilkostenrechnung, die fixe von variablen Kosten trennt. Es handelt sich um den Betrag, der zur Deckung der Fixkosten zur Verfügung steht.

Der Auftragnehmer

Unter einem Auftragnehmer versteht man immer denjenigen, der vom Auftraggeber eine Aufgabe bzw. einen Auftrag übertragen bekommen hat. So wird zum Beispiel auch ein Inkassounternehmen im rechtlichen Innenverhältnis zum Gläubiger bezeichnet.

Dividendenrendite

Aus dem Verhältnis der Ausschüttungen zum aktuellen Aktienkurs wird die Dividendenrendite berechnet. Grundsätzlich gilt je höher desto besser, aber sie darf nicht mit festen Zinsen verwechselt werden. Gerade bei Traumrenditen ist Skepsis angesagt, denn rechnerisch steigt sie automatisch, wenn der Kurs abstürzt und Ausschüttungsprognosen können schnell Makulatur sein.  

Durchschnittswertprüfung

Die Durchschnittswertprüfung ist ein Verfahren der Wirtschaftlichkeitsprüfung. Nach der seit 1. Januar 2004 geltenden Gesundheitsreform haben allerdings Auffälligkeits- und Zufälligkeitsprüfungen Vorrang vor der Durchschnittswertprüfung. KVen und Krankenkassen haben überwiegend von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Wirtschaftlichkeitsprüfungen in erster Linie auch weiterhin auf Grundlage eines Vergleichs der individuellen Daten des Arztes mit den Vergleichswerten seiner Mehr...

Durchsuchungsanordnung

Wird dem Gerichtsvollzieher bei einem Versuch zur Sachpfändung der Zutritt zu den Wohn- und Geschäftsräumen des Schuldners verweigert, benötigt er eine Durchsuchungsanordnung, um die Räumlichkeiten des Schuldners betreten zu können. Der Gläubiger kann diese beim zuständigen Vollstrekkungsgericht beantragen.

Eidesstattliche Versicherung

Die eidesstattliche Versicherung ermöglicht dem Gläubiger, sich einen Überblick über die Vermögenslage des Schuldners zu verschaffen. Der wird in der Regel aufgrund eines entsprechenden Antrags eines Gläubigers zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung geladen. Voraussetzung für einen solchen Antrag ist, dass bezüglich der Forderung des Gläubigers einmal, zumindest teilweise, erfolglos vollstreckt worden ist.

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